Frau denkt jahrelang, sie leidet unter Migräne: Monate später stirbt sie nach Schock-Diagnose

Liverpool - Hettie Galway litt regelmäßig unter massiven Kopfschmerzen und sogar Sehstörungen. Jahrelang glaubte die 28-Jährige, sie würde an Migräne leiden. Doch vergangenes Jahr bekam die junge Mutter die schreckliche Diagnose, bevor sie nur sechs Monate danach verstarb.

Hettie Galway (†28) mit ihren beiden Kindern.
Hettie Galway (†28) mit ihren beiden Kindern.  © Screenshot/Facebook/Hettie Galway

Wie Liverpool Echo berichtet, hätte ihr der Hausarzt 2017 nach etlichen Besuchen gesagt, dass Galway an Migräne-Attacken leiden würde. Doch die Symptome verschlimmerten sich. Die Britin litt an Vergesslichkeit und konnte tagelang das Bett nicht verlassen oder geschweige denn zur Arbeit gehen.

So kam es, dass sich Galway 2020 eine zweite Meinung einholte. Und tatsächlich: Nach einer CT- und MRT-Untersuchung fiel die Diagnose Hirntumor dritten Grades. Daraufhin folgten Operationen, Chemo- und Strahlentherapien.

Zwar konnte der Tumor somit beseitigt werden. Im August vergangenen Jahres nahm das Unheil jedoch wieder seinen Lauf. Erneut wurde bei der zweifachen Mutter ein aggressiver Tumor am Hirnstamm festgestellt. Im Beisein ihrer Familie wurde ihr gesagt, dass sie höchstwahrscheinlich nur noch drei bis sechs Monate zu leben habe. Ein riesiger Schock für Ehemann David und die beiden Kinder Epona (4) und Daniel (6).

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Am 22. April dieses Jahres starb Galway im Kreise ihrer Liebsten. "Soweit ich das sehen konnte, war sie glücklich. Ich bin froh, dass wir die Zeit, die wir hatten, verbringen konnten. Auch wenn sie nur kurz war", erzählte David Galway dem Liverpool Echo jetzt.

Mann David betont Wichtigkeit von ärztlicher Zweitmeinung

Mann David Galway trauert um seine verstorbene Frau Hettie.
Mann David Galway trauert um seine verstorbene Frau Hettie.  © Screenshot/Facebook/Hettie Galway

"Gegen Ende des letzten Sommers begann sie Schwierigkeiten beim Gehen und mit dem Gleichgewicht zu haben. Schließlich war sie auf den Rollstuhl angewiesen - es war ein langsamer, schleichender Prozess."

Nach dem Tod seiner Frau fiel der Brite in eine Depression. "Über ein Jahr lang habe ich mich ständig voll gefressen und mich selbst runtergemacht. Ich habe mich einfach selbst bemitleidet", sagte er.

Nun hat David eine Umschulung zum Personal Trainer gemacht. Er will Menschen helfen, die ähnliches durchgemacht haben wie er und sie wieder auf die Spur bringen. "Am Ende des Tages musste ich einfach für die Kinder weitermachen."

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In Bezug auf den Tod seiner Frau möchte der zweifache Vater darauf aufmerksam machen, sich bei Erkrankungen wie Migräne nicht nur auf die Meinung eines einzelnen Arztes zu beschränken. Eine Zweitmeinung kann in jedem Fall hilfreich sein, so David.

Titelfoto: Screenshot/Facebook/Hettie Galway

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