Frau erblindet nach Wimpernbehandlung in Kosmetikstudio

Brasilien - Eine Frau bekam bei der Wimpernbehandlung in ihrem Beauty-Salon Klebstoff für ihre Fake-Lashes in die Augen. Mit den entsetzlichen Folgen hat sie nicht gerechnet!

Lange Wimpern sind für viele Frauen ein absolutes Schönheitsideal.
Lange Wimpern sind für viele Frauen ein absolutes Schönheitsideal.  © 123rf/ puhhha

Volle, dichte Wimpern sind eines der Schönheitsideale! Kein Wunder, dass viele Frauen sich monatlich die kleinen Härchen an ihren Augen bei einer Kosmetikerin aufbessern lassen.

Dass die Prozedur nicht ganz ungefährlich sein kann, ist wohl den Wenigsten bewusst. Eine Brasilianerin traf es besonders hart: Wie G1 berichtet, erblindete die 41-Jährige, nachdem ihr neue Fake-Wimpern verpasst wurden. 

Der Klebstoff, mit dem die einzelnen Wimpern am Augenlid angebracht wurde, sei während der Prozedur auch in ihre Augen geraten und habe sofort für höllische Schmerzen gesorgt.

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Anstatt sofort einen Arzt zu alarmieren, gab die Kosmetikerin ihrer Kundin lediglich ein Glas Wasser und schickte sie dann nach Hause.

Kosmetikerin schickte Kundin nach Hause, ohne einen Arzt zu alarmieren

Nach einer Wimpernbehandlung in einem Komsetikstudio ist eine Brasilianerin nun auf einem Auge blind. (Symbolbild)
Nach einer Wimpernbehandlung in einem Komsetikstudio ist eine Brasilianerin nun auf einem Auge blind. (Symbolbild)  © 123rf/ microgen

Doch die Schmerzen ließen selbst nach Stunden nicht nach. Zu dieser Zeit habe sie auf einem Auge schon nichts mehr sehen können. Auch ihr anderes Auge wurde bereits in Mitleidenschaft gezogen und drohte ebenfalls zu erblinden.

Die Schwester des Opfers sieht die Schuld dafür eindeutig bei der Kosmetikerin: "Niemand sagt, dass das kein Unfall war, aber sie hat ihr keine Hilfe angeboten und sie mit Schmerzen zurückgelassen."

Dann fügt sie hinzu: "Sie hätte sie wenigstens in die Notaufnahme bringen können. Der Arzt sagte, wenn sie sofort behandelt worden wäre, hätte man den Schaden vermeiden können."

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Die behandelnde Wimpern-Stylistin wollte sich auf Anfrage von G1 nicht zu dem Vorfall äußern. Ihre Kundin habe jedoch die Polizei und Gesundheitsbehörden verständigt.

Ob die 41-Jährige ihr Augenlicht dauerhaft verloren hat oder ob ihre Sehfähigkeit zurückkehren wird, ist bisher nicht bekannt.

Titelfoto: 123rf/ microgen

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