Frau geht mit Bauchschmerzen zum Arzt – dann verliert sie beide Beine und einen Arm

Pécs (Ungarn) - Kurz nachdem eine Frau aus Ungarn einen Arzt aufgesucht hatte, verlor sie beide Beine und einen Arm.

Als Monika Tothne Kaponya (39) Anfang des Jahres zum Arzt ging, hatte sie keine Ahnung, was ihr schon bald blühen würde. (Symbolbild)
Als Monika Tothne Kaponya (39) Anfang des Jahres zum Arzt ging, hatte sie keine Ahnung, was ihr schon bald blühen würde. (Symbolbild)  © 123rf/nilsversemann

Wie das britische Boulevardmagazin The Sun berichtete, machte sich die 39-jährige Monika Tothne Kaponya im Januar dieses Jahres mit schrecklichen Unterleibsschmerzen auf den Weg ins Krankenhaus.

Dort angekommen stellten die Mediziner schockiert fest, dass ihr Magen perforiert war und somit umgehend operiert werden musste.

Die Ursache dafür ist bis heute nicht klar, die Ärzte wussten nur eins: Sie mussten schnell handeln.

Flinker Marathon-Sieger wegen zu dicker Schuhsohle disqualifiziert
Aus aller Welt Flinker Marathon-Sieger wegen zu dicker Schuhsohle disqualifiziert

Kaponya war entsetzt, als es für sie auf den Weg in die Notaufnahme ging – und doch hatte sie keine Ahnung, was sie daraufhin alles erwarten würde.

Kurz darauf sollte sie nämlich erfahren, dass Blutgefäße in all ihren Gliedmaßen verschlossen waren.

Zwar gaben die Ärzte alles, um die Gefäße zu reparieren, bald mussten sie der 39-Jährigen jedoch eine schockierende Nachricht überbringen: Die betroffenen Körperteile mussten amputiert werden.

Am 1. März wurde Kaponyas linkes Bein abgenommen, am 8. März ihr zweites.

Doch damit nicht genug. Am 12. März ereilte sie die nächste markerschütternde Information: Sie musste sich auch von ihrem linken Arm verabschieden.

Noch heute erinnert sich genau daran, wie sie sich an einen der Ärzte wandte und ihn fragte: "Wollen Sie damit sagen, dass ich ohne meine Gliedmaßen nach Hause gehen werde?"

In drei Monaten wurde Monika 16-mal operiert

Innerhalb von nur drei Monaten musste Monika insgesamt 16 Operationen über sich ergehen lassen.

Ob der medizinische Notfall Anfang des Jahres im Zusammenhang mit ihrem perforiertem Magen stand, ist nicht klar.

Heute weiß Kaponya, dass sie an einer genetischen Krankheit leidet, die ein erhöhtes Risiko für Gefäßverschlüsse und schwere Thrombosen mit sich bringt.

Das Leben der 39-Jährigen hat sich seither schlagartig verändert.

Nicht nur musste ihr Mann seinen Job aufgegeben, um sie zu Hause betreuen zu können, zudem leidet Kaponya noch immer unter Phantomschmerzen in ihren verlorenen Gliedmaßen und geht aufgrund der emotionalen Belastung regelmäßig zur Therapie.

Titelfoto: 123rf/nilsversemann

Mehr zum Thema Aus aller Welt: