Frau lässt sich künstlich befruchten und stirbt wenig später

Wien - Sie wünschte sich unbedingt ein Kind. Doch das brachte einer 27-jährigen Wienerin den Tod! 

Eine Frau aus Wien ließ sich künstlich befruchten. Doch das endete tragisch. (Symbolbild)
Eine Frau aus Wien ließ sich künstlich befruchten. Doch das endete tragisch. (Symbolbild)  © 123RF/Henadzi Pechan

Auf natürliche Weise wollte es einfach nicht klappen. Also ließ sich Sabrina K. in der Privatklinik Döbling in Wien Eizellen entnehmen. Tatsächlich gelang die künstliche Befruchtung und die junge Frau wurde Anfang Juni schwanger.

Eigentlich lief alles nach Plan, am 13. Juli erging es Sabrina K. noch gut, berichtet die "Kronen Zeitung". 

Doch einige Tage später wurde der Rettungswagen alarmiert und die junge Österreicherin kam ins Floridsdorfer Krankenhaus. Sabrina K. war nicht mehr ansprechbar, ihr Zustand äußerst kritisch. Sie musste sogar laut Bericht mehrfach wiederbelebt werden. 

Jegliche Maßnahmen halfen nichts, die Wienerin starb am 1. August. Befund: eine Blutvergiftung.

Wie konnte das nur passieren? Hat ihr Tod etwas mit der künstlichen Befruchtung zu tun? Angeblich soll es keine Pannen bei der Hygiene während der Befruchtung gegeben haben, bestätigt die Döblinger Privatklinik. 

Silvana K., Mutter der 27-Jährigen, hat eine andere Vermutung: "Meine Tochter hatte acht Tage lang ihr totes Baby im Bauch, bevor es herausgeholt wurde." Deshalb wollte sie ihre Tochter zu Spezialisten ins Allgemeine Krankenhaus der Stadt Wien verlegen lassen, um dort Sabrina zu untersuchen. Dies wurde jedoch mehrfach abgelehnt.

Nun hat sie sich an einen Anwalt und ans Gericht gewandt. "Ich will, dass künftig keine Frau so etwas erleiden muss. Für die Verantwortlichen muss es Konsequenzen geben!", fordert Silvana K. 

Titelfoto: 123RF/Henadzi Pechan

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