Frau schneidet Penis ihres Vaters ab, weil er sie jahrelang vergewaltigt

Bangkok - Späte Rache: Nachdem Boonyada Chanchuang (29) mehrfach von ihrem eigenen Vater missbraucht wurde, entschied sie sich für den Weg der Selbstjustiz.

Jahrelanger Missbrauch brachte die Frau dazu, sich an ihrem Vater zu rächen. (Symbolbild)
Jahrelanger Missbrauch brachte die Frau dazu, sich an ihrem Vater zu rächen. (Symbolbild)  © Tinnakorn Jorruang/ 123RF

Wie BangkokPost berichtet, hat die Frau den Penis ihres Vaters mit einem Brotmesser abgehackt, nachdem sie ihn mit selbigem erstochen hatte.

Zuvor stellte sie den 58-Jährigen zur Rede. Dieser soll seine eigene Tochter das erste Mal im Alter von zehn Jahren vergewaltigt haben.

Chanchuang wurde festgenommen, als Polizisten Aufnahmen einer Überwachungskamera von ihr gefunden hatten, wie sie das blutige Messer in einen Mülleimer vor einem Supermarkt geworfen hatte.

Auf der örtlichen Polizeistation sagte die 29-Jährige im Anschluss: "Ich habe letzte Nacht gut geschlafen und möchte, dass diejenigen in der Kinderprostitution bestraft werden" und fügte hinzu: "Beweise zu decken macht gute Leute schlecht."

Von Reue über ihre Tat war bei der jungen Frau keine Spur.

Auf die Frage nach den Gründen für die Tat sagte sie: "Ich habe nichts falsch gemacht. Ich wurde die ganze Zeit von meinem Vater missbraucht."

Frau litt durch Missbrauch ihres Vaters unter Drogen- und Alkoholabhängigkeit

Von ihrem zehnten Lebensjahr an lebte Chanchuang insgesamt drei Jahre bei ihrem Erzeuger. In diesem Zeitraum soll sich dieser an ihr vergangen haben.

Dagegen ließ ihre 52-jährige Mutter im Gespräch mit den Beamten verlauten, dass ihr Ex-Mann regelmäßig gewalttätig war und ihre Tochter "immens verletzt" habe.

Der Missbrauch durch ihren eigenen Vater habe Chanchuang in die Drogen- und Alkoholabhängigkeit gestürzt und ihr schweren psychischen Schaden zugefügt. "Sie ist die Tochter des Täters. Keine Mutter kann es ertragen", fügte die Mutter hinzu.

Die mutmaßliche Täterin wurde zunächst in eine örtliche Psychiatrie gebracht, wo allerdings festgestellt wurde, dass sie zur Tatzeit voll zurechnungsfähig war.

Nun droht ihr eine Anklage wegen Mordes.

Titelfoto: Tinnakorn Jorruang/ 123RF

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