Lehrerin stirbt nach tragischem Unfall am Beerdigungstag ihrer Mutter

Gorseinon - Susan "Sue" Philippart war 28 Jahre lang Grundschullehrerin in Swansea. Die 61-Jährige wird als temperamentvolle und liebevolle Frau beschrieben. Am Beerdigungstag ihrer Mutter hatte sie einen Unfall, an dem sie zwei Wochen später verstarb.

Die Grundschullehrerin steckte mit ihrer positiven Art die Menschen um sich herum an.
Die Grundschullehrerin steckte mit ihrer positiven Art die Menschen um sich herum an.  © Bildmontage/Facebook/SarahLeePhilippart

Susan engagierte sich bei mehreren gemeinnützigen Unternehmen. Ihr war es wichtig, dass jedes Kind Zugang zu Bildung hatte.

Die 61-Jährige verstarb am 25. März. Wie ihre Familie gegenüber der britischen Zeitung "The Sun" aussagte, erlag sie den Folgen eines tragischen Unfalls. Dieser ereignete sich ausgerechnet am Tag der Beerdigung von Susans Mutter am 10.März. Susan stürzte die Treppen herunter und verletzte sich dabei schwer.

Sie hinterlässt vier Kinder, Sarah, Becs, Rachel und Jack. Sie war bereits zweifache Großmutter.

Ihre Tochter Sarah Lee Philippart (40) beschreibt sie als reisefreudigen Menschen. "Ich wohnte zehn Jahre in Australien und die vergangenen drei in Singapur. Sie kam mich überall, auf sich allein gestellt, besuchen."

Sarah schaffte es, einen Flug nach Großbritannien zu ergattern, als sie von dem Unfall ihrer Mutter hörte. 

Zuvor war es ihr nicht möglich gewesen, rechtzeitig zu der Beerdigung ihrer Großmutter zu erscheinen. Das Coronavirus hatte für zahlreiche Einschränkungen im Flugverkehr gesorgt.

Sarah blieb vor Ort, obwohl ihr gesagt wurde, dass sie eventuell nicht nach Singapur zurückfliegen könnte. Sie stand unter Schock. Die Familie hatte noch viele Pläne gehabt, vor allem, weil Susan bald in Rente gegangen wäre. Zudem standen sich die Familie sehr nah.

Susan war sehr beliebt im Ort gewesen. Um ihrer Mutter Tribute zu zollen, setzten ihre Kinder eine Spendenseite auf. Bislang kamen so rund 3.600 Euro zusammen.

Susan reiste mehrfach nach Zambia, um Kinder vor Ort zu unterrichten. Ihr Verlust bricht vor allem ihrem Vater Chris Mcneff (84), der erst seine Frau verloren hatte und nun seine Tochter, das Herz.

Für ihre Unterstützung der katholischen Hilfsorganisation "Cafod" wurde Susan wenige Wochen vor ihrem Tod ausgezeichnet. Sie plante nach ihrer Pensionierung, um die Welt zu reisen, um die Organisation mehr zu unterstützen. Doch ihre Träume endeten mit ihrem plötzlichen Ableben.

Titelfoto: Bildmontage/Facebook/SarahLeePhilippart

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