Frau schneidet während Corona Haare, jetzt muss sie 30.000 Euro Strafe zahlen!

Bradford - Die Inhaberin eines Friseursalons muss nun eine deftige Strafe zahlen.

Die Betreiberin des britischen Friseursalons öffnete trotz Teil-Lockdown. Nun muss sie dafür mehrere tausend Euro Strafe zahlen.
Die Betreiberin des britischen Friseursalons öffnete trotz Teil-Lockdown. Nun muss sie dafür mehrere tausend Euro Strafe zahlen.  © Instagram/Bildmontage/quinnblakeyhairdressing

Trotz des noch bis Anfang Dezember geltenden Teil-Lockdowns hat eine Friseurin in der englischen Stadt Bradford in ihrem Salon weiter Haare geschnitten - und damit saftige Geldstrafen kassiert.

Der Salon habe bereits am 9. November die erste Mahnung samt einer Bußgeldforderung über 1000 Pfund bekommen, daraufhin aber trotzdem nicht geschlossen, berichtete "Sky News" unter Berufung auf eine Stadtsprecherin.

Über den Zeitraum hinweg sei nun mittlerweile eine Strafe von 27.000 Pfund (umgerechnet gut 30.000 Euro) fällig.

Auf Instagram hatte die Friseurin zu Beginn des Teil-Lockdowns kritisiert, Selbstständige müssten wochenlang auf Unterstützungszahlungen des Staates warten - sie müsste ihre Miete und Rechnungen aber trotzdem bezahlen.

England kehrt nach einem vierwöchigen Teil-Lockdown Anfang Dezember wieder zu einem Warnstufen-System mit regionalen Corona-Beschränkungen zurück.

Die Gastronomie darf unter bestimmten Auflagen ab dem 2. Dezember in Regionen mit niedrigeren Corona-Infektionen wieder öffnen. Gleiches gilt für nicht-essenzielle Geschäfte, Fitnessstudios und Friseure.

Auf Instagram wettert die Betreiberin des Salons über die Polizei

Mit Massentests und Impfungen hofft Johnson, in den kommenden Monaten die Pandemie in den Griff zu bekommen.

Titelfoto: Instagram/Bildmontage/quinnblakeyhairdressing

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