Frau soll Lidl-Manager plötzlich ins Hinterzimmer folgen, weil sie Laden kritisiert

Plymouth - Eine Frau hat gerade mega Stress mit Lidl.

Ana Palmer beschwerte sich über Lidl.
Ana Palmer beschwerte sich über Lidl.  © Screenshot/Facebook/Ana Palmer

Zwei Tage vor Weihnachten beschwerte sich Ana Palmer darüber, dass ihre Einkaufstaschen in einer Lidl-Filiale im englischen Plymouth durchsucht wurden.

"Meine Einkaufstaschen wurden heute Abend im Lidl durchsucht. Ich habe noch NIE in meinem ganzen Leben etwas gestohlen!", echauffiert sich die Mutter. "Die Verkäuferin sagte mir, dass sie das tun musste, weil 'sie in letzter Zeit eine Menge Testkäufer hatten'".

"Hat das noch jemand in letzter Zeit bei Lidl erlebt?", fragte die gebürtige Rumänin die Facebook-Community. Palmers Beschwerde jedoch sorgte jedoch für gespaltene Meinungen.

"Viele Leute haben mich unterstützt, aber es gab auch einige Personen, die negative Kommentare posteten", so die Frau gegenüber PlymouthLive.

"Ich wollte die Arbeit der Dame überhaupt nicht verurteilen, sondern mir nur Klarheit verschaffen, warum meine Taschen durchsucht wurden. Ich habe Lidl eine E-Mail geschickt, aber sie haben sich nicht mehr gemeldet."

Lidl entschuldigt sich doch noch

Auf Facebook machte die Frau ihrem Ärger Luft.
Auf Facebook machte die Frau ihrem Ärger Luft.  © Screenshot/Facebook/Ana Palmer

Kürzlich meldete sich Ana Palmer erneut mit einer schockierenden Nachricht auf Facebook zurück. "Wow, Worte können nicht ausdrücken, wie erschüttert & verärgert ich bin!" lautet der erste Satz ihres Wut-Postings.

"Bei meinem kurzen Einkauf bei Lidl vor einer halben Stunde wurde ich vom stellvertretenden Manager angesprochen und gebeten, ihm in einen hinteren Teil des Ladens zu folgen. Dort wurde ich zu meinem letzten Beitrag bezüglich meiner durchsuchten Einkaufstaschen befragt", heißt es weiter.

Palmer habe das Gespräch mit einer Handy-App aufgezeichnet. In diesem wurde ihr angeblich gesagt, was sie in den sozialen Medien tun kann und darf. Sie habe es "versäumt, Schritte zu befolgen". Zudem soll der Frau Rassismus unterstellt worden sein. Die Aufnahmen liegen PlymouthLive vor.

Nach dem für sie "furchtbaren" Gespräch sei sie dann nach Hause gefahren und habe total "gezittert". "Ich fühlte mich absolut furchtbar, ich habe mit meiner Tochter gesprochen", erzählte Palmer.

Eine Sprecherin von Lidl sagte: "Es tut uns sehr leid, von diesem Vorfall zu hören und wir möchten uns aufrichtig für den entstandenen Ärger entschuldigen. Wir können bestätigen, dass dies derzeit von unserem regionalen Managementteam untersucht wird und dass unser Kundenservice-Team in direkter Kommunikation mit dem Kunden steht, der über das Ergebnis informiert wird."

Titelfoto: Screenshot/Facebook/Ana Palmer

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