Ihre geistige Gesundheit litt in der Pandemie immer mehr: Junge Krankenschwester stirbt mit 26 Jahren

Bangor (Großbritannien) - Sie war eine fürsorgliche und liebevolle Krankenschwester und wurde von ihren Freunden und ihrer Familie sehr geschätzt. Doch nun ist Trisha Roberts (26) nicht mehr am Leben.

Als Krankenschwester hatte Trisha Roberts (26) tagtäglich mit den Auswirkungen der Pandemie zu kämpfen.
Als Krankenschwester hatte Trisha Roberts (26) tagtäglich mit den Auswirkungen der Pandemie zu kämpfen.  © Screenshot/Facebook/Trisha Roberts

Wurden der Corona-bedingte berufliche Stress und der sich verschlechternde Zustand ihrer geistigen Gesundheit zu viel für die junge Frau?

Trisha Roberts wurde von ihrer Familie als "sprudelnd, energisch und enthusiastisch" beschrieben, berichtet der Mirror.

Doch die 26-Jährige stand im Kampf gegen Covid-19 an vorderster Front.

Oft kam sie nach der Arbeit völlig geschafft nach Hause, erzählte mit Tränen in den Augen, dass wieder mehrere Patienten auf der Intensivstation die Viruskrankheit nicht überlebt hatten.

Trotzdem wollte Trisha nicht aufgeben, schleppte sich jeden Tag erneut auf Arbeit, um für ihre Kollegen und all die Erkrankten da zu sein.

Am 26. Februar starb die britische Krankenschwester, die genauen Umstände ihres Todes sind noch unbekannt.

Trishas Schwester Tammy Lou bestätigte, dass die engagierte Krankenpflegerin in der nicht enden wollenden Pandemie an anhaltenden körperlichen und psychischen Problemen litt.

Auf der Plattform GoFundMe richtete sie eine Spendenseite ein, damit ihre Familie die Bestattungskosten bezahlen kann.

Junge Krankenschwester Trisha Roberts war stets entschlossen, fleißig und engagiert

Ein Bild aus besseren Tagen: Die britische Krankenpflegerin nach ihrer abgeschlossenen Ausbildung.
Ein Bild aus besseren Tagen: Die britische Krankenpflegerin nach ihrer abgeschlossenen Ausbildung.  © Screenshot/Facebook/Trisha Roberts

Trisha wollte ihren Freund Paul in New York heiraten, sobald die Reisebeschränkungen wieder gelockert würden. Nun wird es dazu nicht mehr kommen.

"Sie wurde von allen sehr geliebt und war eine sehr entschlossene und harte Arbeiterin. Sie war und wird immer unsere Heldin sein", schrieb Tammy Lou. "Das klaffende Loch, das sie in unseren Herzen, Gedanken und im Leben hinterlassen hat, wird niemals gefüllt werden."

Titelfoto: Screenshot/Facebook/Trisha Roberts

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