"Schrecklich peinlich": Polizei entlässt aus Versehen mutmaßlichen Sexualstraftäter

London (England) - Erschreckende Nachrichten aus Großbritannien! Nun bittet die Polizei ganz London die Augen offenzuhalten!

William Fernandez (24) saß seit dem vergangenen Jahr in U-Haft. Nun ist er verschwunden.
William Fernandez (24) saß seit dem vergangenen Jahr in U-Haft. Nun ist er verschwunden.  © Metropolitan Police

Ein mutmaßlicher Sexualstraftäter soll versehentlich aus der Untersuchungshaft in der Hauptstadt Englands entlassen worden sein.

Wie das britische Boulevardmagazin The Sun derzeit berichtet, sei es vermutlich zu einer Verwechslung gekommen.

Kaum wurde der Irrtum jedoch bemerkt, war es auch schon zu spät und der Täter bereits über alle Berge.

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Nun sucht die Polizei auf Hochtouren.

Besonders erschreckend: Der Vorfall ereignete sich bereits am Mittwoch, dem 24. März, wurde jedoch jetzt erst bekannt.

William Fernandez saß seit April 2020 in U-Haft

Die Sprache ist von William Fernandez (24), der seit April 2020 aufgrund eines sexuellen Übergriffs, Erregung öffentlichen Ärgernisses und Drogenbesitzes in einem Londoner Gefängnis in U-Haft saß.

Und dort hätte er eigentlich noch für so einige Monate bleiben sollen!

Vermutlich stieg der 24-Jährige nach der Verwechslung sofort in eine U-Bahn und verschwand. Zwar wurde er daraufhin noch einmal auf einer Überwachungskamera gesichtet, konnte jedoch nicht gefasst werden.

Derzeit vermuten ihn die Beamten im Westen Londons.

Die Umstände zu der "schrecklich peinlichen" Verwechslung sind bisher noch ungeklärt

"Das ist schrecklich peinlich", zitierte die Sun einen Beamten. "Einen bekannten Sexualstraftäter freizulassen, der die Angewohnheit hat, sich in der Öffentlichkeit zu entblößen, sieht alles andere als gut aus. Solch eine Demütigung darf nie wieder geschehen."

Die Umstände der Verwechslung sind bisher noch nicht geklärt.

Nun bittet die Polizei die Bürger Londons um Hinweise.

Fernandez sei weiß, von mittlerer Statur, mit schütterem Haar und einem dunklen Bart. Zudem habe er ein markantes Kreuz-Tattoo auf der linken Seite seines Halses und trug er einen schwarzen Trainingsanzug, als er zuletzt gesehen wurde.

Titelfoto: Metropolitan Police

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