Immer mehr Tote in Urlaubsgebiet, Arbeiter von Schlammmassen bebraben

Hanoi - In Vietnam wüten seit einer Woche schwere Unwetter mit immer neuen Regengüssen (TAG24 berichtete).

Mehrere Häuser des Dorfes Quang Tri stehen unter Wasser.
Mehrere Häuser des Dorfes Quang Tri stehen unter Wasser.  © Ho Cau/VNA/AP/dpa

Die Zahl der Toten sei mittlerweile auf 28 gestiegen, teilten die örtlichen Behörden am Dienstag mit. Etwa ein Dutzend Menschen würden in den Fluten vermisst. 

Sorge gibt es auch um 17 Arbeiter, die in der Zentralprovinz Thua Thien-Hue wahrscheinlich bei einem Erdrutsch nahe eines im Bau befindlichen Wasserkraftwerks von Schlamm-Massen begraben wurden. 

Rettungskräfte waren mit einem Hubschrauber im Einsatz, weil die Zufahrtsstraßen blockiert sind.

Besonders betroffen sind die zentralen Landesregionen. Zehntausende Menschen wurden in Sicherheit gebracht, mehr als 100.000 Häuser sollen überflutet sein. 


Rettungskräfte fahren mit einem Boot über ein überflutetes Gebiet bei Quang Binh.
Rettungskräfte fahren mit einem Boot über ein überflutetes Gebiet bei Quang Binh.  © Nguyen Van Ty/VNA/AP/dpa

Die Behörden können noch immer keine Entwarnung geben: Für die kommenden Tage haben Meteorologen ein weiteres tropisches Tiefdruckgebiet mit starken Niederschlägen angekündigt.

Titelfoto: Nguyen Van Ty/VNA/AP/dpa

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