Kokain in Schutzmasken-Transport gefunden

Coquelles - Britische Grenzschutzbeamte haben in einem polnischen Van, der durch den Tunnel des Ärmelkanals aus Frankreich nach Großbritannien einreisen wollte, Drogen im Schwarzmarkt-Wert von rund 574.000 Euro entdeckt. Versteckt waren die Päckchen unter Mundschutzmasken.

Das Kokain war als "wichtige medizinische Ausrüstung" getarnt.
Das Kokain war als "wichtige medizinische Ausrüstung" getarnt.  © Screenshot Twitter/@ukhomeoffice

Wie BBC berichtet, versuchte der Fahrer eines in Polen registrierten Lieferwagens am Dienstag nach Großbritannien einzureisen. 

Die Polizisten stoppten das Auto für eine Routinekontrolle, durchsuchten es dann und fanden in Kisten mit Schutzmasken 14 Pakete mit je einem Kilo Kokain, deklariert als "wichtige medizinische Schutzausrüstung."

Der Fahrer, ein 34-jähriger polnischer Staatsbürger, wurde festgenommen.

Ian Hanson, Regionaldirektor der Grenzschutzpolizei, sagte, es sei "verabscheuungswürdig", dass Drogenschmuggler die Coronavirus-Situation auf diese Weise ausnutzen.

Während die Polizei nun ermittelt, wer hinter dem Schmuggelversuch steckt, sollen die Schutzmasken schon mal gründlich geprüft werden. Sollten sie verwendet werden können, werden sie an das britische Gesundheitswesen übergeben.

Darren Herbert von der Dover-Niederlassung der National Crime Agency (NCA) sagte: "Diese Beschlagnahme ist ein weiterer Beweis dafür, wie kriminelle Netzwerke versuchen, den Ausbruch des Coronavirus' zu ihrem eigenen Zweck auszunutzen, indem sie diese Menge an Drogen mit etwas abdecken, das als lebenswichtig erscheint."

Titelfoto: Screenshot Twitter/@ukhomeoffice

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