Krankenschwester überlebt Unfall mit sechs Toten: Danach geht sie einfach zur Arbeit

Dallas (USA) - Rebecca Benson hatte Glück im Unglück: Am Donnerstag war sie mit ihrem Auto in eine gefährliche Massenkarambolage verwickelt, bei der sechs Menschen ums Leben kamen. Sie schaffte es, der Unfallstelle zu entkommen - und beendete den Morgen, indem sie zu ihrer Schicht bei der Arbeit erschien.

Am Donnerstagmorgen kam es zu einer schweren Massenkarambolage auf der Interstate 35W.
Am Donnerstagmorgen kam es zu einer schweren Massenkarambolage auf der Interstate 35W.  © Forth Worth Fire Department

Gegenüber dem Fernsehsender KTRK schilderte die Krankenschwester, dass sie es mit ein paar Schmerzen zur Arbeit schaffte, nachdem ihr Auto zwischen zwei Sattelschleppern auf der Interstate 35W eingeklemmt wurde.

Als sie am Morgen des Unfalls losfuhr, seien die Straßen noch "völlig in Ordnung" gewesen.

Erst als sie sich einer Kurve näherte, traf sie auf Glatteis: "Als ich um die Kurve kam, konnte ich Autos vor mir sehen... Ein Coca-Cola-Sattelzug und ein Autotransporter waren kollidiert. Ich lenkte das Fahrzeug dorthin und betete zu Gott, dass mir nichts passieren würde".

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Benson bemühte sich dann, ihren Körper so weit wie möglich zu entspannen, während sie sich auf den Aufprall vorbereitete, aber sie wusste, dass die wirkliche Gefahr darin bestand, dass die Autos und Sattelschlepper, die hinter ihr auftauchten, ebenfalls in ihr Fahrzeug krachten könnten.

"Du sitzt da und kannst nichts tun und hörst nur, wie die Autos hinter dir zusammenkrachen", berichtet sie.

Rebecca Benson entkam Unfall, indem sie durch Kofferraum ins Freie gelangte

Das Fahrzeug, in dem sich Benson befand, war so eingeklemmt, dass alle Türen blockiert waren. Also blieb ihr nur noch der Kofferraum. Über diesen konnte sie nach draußen gelingen, nachdem jemand die Klappe öffnete und fragte, ob es ihr gut ginge.

Da sie keine schweren Verletzungen davon getragen hatte, konnte Benson mit einem Kollegen zur Arbeit fahren, der auf der anderen Seite des Highways im Verkehr feststeckte: "Ich sprang über die Absperrung und lief buchstäblich den Highway hinauf und fand ihn. Es war einfach völlig bizarr, wie in einem Zombie-Film Apokalypse."

Erst nachdem ihr Ehemann sie dazu gedrängt hatte, entschied sich die Krankenschwester dazu, ihre Schicht vorzeitig zu beenden und sich ausgiebig untersuchen zu lassen.

"Ich habe Nackenschmerzen, Schulterschmerzen. Mein linker Ellbogen ist geprellt", sagte sie. "Aber ich bin unglaublich gesegnet. Die Tatsache, dass ich nicht schwer verletzt oder tot bin, grenzt an ein Wunder."

An dem Unfall waren mehr als 100 Fahrzeuge beteiligt. Mindestens sechs Menschen verloren dabei ihr Leben.

Titelfoto: Forth Worth Fire Department

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