Lava-Fontänen und Rauchsäulen: Ätna und Stromboli wieder ausgebrochen

Catania - Mit meterhohen Lavafontänen haben der Ätna auf der italienischen Insel Sizilien und der Stromboli auf der gleichnamigen Vulkaninsel erneut für ein nächtliches Naturschauspiel gesorgt.

Lava bricht aus einem Krater des Ätna, Europas größtem aktiven Vulkan, hinter der Kirche Santa Maria della Guardia in Belpasso in der Nähe von Catania aus.
Lava bricht aus einem Krater des Ätna, Europas größtem aktiven Vulkan, hinter der Kirche Santa Maria della Guardia in Belpasso in der Nähe von Catania aus.  © Salvatore Allegra/AP/dpa

Der mehr als 3300 Meter hohe Ätna spuckte in der Nacht zu Freitag wieder aus seinem Krater auf der Südost-Seite Feuer, wie das nationale Institut für Geophysik und Vulkanologie (INGV) am Freitag in Catania mitteilte.

Die Lava ergoss sich über den Hang des Berges, und eine Rauchsäule stieg meterhoch in den Nachthimmel (zur Webcam des Ätna geht es >>> hier).

In der Nacht registrierte das Institut auch wieder Ausbrüche am Stromboli. Die Vulkaninsel befindet sich im Mittelmeer, ungefähr 70 Kilometer nordöstlich von Sizilien.

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Die Lavaströme des mehr als 900 Meter hohen Vulkans fließen oft bis zur Küste der Mini-Insel.

Über Verletzte oder größere Schäden durch die Ausbrüche gab es zunächst keine Berichte.

Seit Februar 2021 ist der Vulkan Ätna auf der italienischen Insel Sizilien wiederholte Male ausgebrochen.
Seit Februar 2021 ist der Vulkan Ätna auf der italienischen Insel Sizilien wiederholte Male ausgebrochen.  © Salvatore Allegra/AP/dpa

Die beiden Vulkane waren nach INGV-Angaben in den zurückliegenden Wochen immer wieder ausgebrochen.

Titelfoto: Salvatore Allegra/AP/dpa

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