Mann kauft Spucke mit Covid-19 und will seinen Chef damit töten

Adana (Türkei) - Ein türkischer Autohändler soll versucht haben, seinen Chef zu ermorden. Dazu kaufte er den Speichel eines Corona-Patienten, den er seinem Arbeitgeber in ein Getränk mischte.

Ein türkischer Autohändler soll seinem Chef Corona-Spucke ins Getränk gemischt haben, damit sein Arbeitgeber stirbt. (Symbolbild)
Ein türkischer Autohändler soll seinem Chef Corona-Spucke ins Getränk gemischt haben, damit sein Arbeitgeber stirbt. (Symbolbild)  © 123rf.com/Ekaterina Molchanova

Ramazan Cimen arbeitete drei Jahre lang in einem Autohaus in Adana im Südosten der Türkei. Nun wird der Autoverkäufer des Mordversuchs an seinem Chef, Ibrahim Unverdi, und dessen Ehefrau Dilek beschuldigt, berichtet "Hürriyet".

Zuvor soll Cimen dem Besitzer des Autohauses 215.000 türkische Lira (rund 25.200 Euro) geklaut haben.

Dabei handelte es sich um Firmengelder, die ihm als Bargeld anvertraut wurden, damit er sie ins Büro bringt. Doch dann verschwand der Mann mit dem Batzen Geld!

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Später erklärte er seinem Vorgesetzten am Telefon, dass er das Geld zur Tilgung seiner Schulden bei einem Kredithai verwendet habe.

Was Unverdi da noch nicht wusste: Sein Angestellter hatte ein Getränk mit der Spucke eines Covid-Infizierten verseucht und dann dem Chef auf den Tisch gestellt.

Unverdi behauptete, ein anderer Mitarbeiter habe ihn rechtzeitig gewarnt, dass Cimen Corona-Speichel für 500 Lira (rund 60 Euro) kaufte und unmittelbar vor dem Diebstahl des Geldes in das Getränk mischte. Glücklicherweise trank der nichts davon.

Unternehmer bekommt Polizeischutz

"Es ist das erste Mal, dass ich von solch einer bizarren Tötungstechnik höre. Gott sei Dank bin ich nicht krank geworden. Gott ist immer beim Guten", sagte Unverdi, der Strafanzeige gegen Cimen gestellt hat. Dieser wurde nun offiziell wegen versuchten Mordes und Bedrohung angeklagt. Weil Cimen auf der Flucht ist, erhalten der Unternehmer und seine Familie Polizeischutz.

Angeblich habe er von Cimen mehrere Drohbotschaften erhalten, darunter diese: "Ich konnte dich nicht mit dem Virus töten. Ich werde dir das nächste Mal in den Kopf schießen."

Unverdi: "Ich würde es vorziehen, wenn er mich töten würde, anstatt zu versuchen, mich mit dem Virus zu infizieren. Meine Mutter und mein Vater sind chronisch krank. Wenn er mich mit Covid-19 infiziert hätte, würde ich wiederum meine Familie infizieren. Zumindest wenn er mir in den Kopf schießen würde, wäre ich der einzige, der stirbt."

Titelfoto: Montage: 123rf.com/Таня Ровенских (Tanja Rowenskich), 123rf.com/Ekaterina Molchanova

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