Mann lässt Brunnen in seinen Garten graben: Auf einmal ist er steinreich!

Sri Lanka - Er wollte nur ein Loch in seinem Garten graben, doch stattdessen wurde er zu einem riesigen Glückspilz: Ein Juwelier ist auf einen gigantischen Steinblock voller Edelsteine gestoßen - und wurde damit wortwörtlich "steinreich".

Eigentlich wollte der Mann in seinem Garten Wasser für einen Brunnen finden, stattdessen stieß er auf etwas sehr viel Wertvolleres. (Symbolbild)
Eigentlich wollte der Mann in seinem Garten Wasser für einen Brunnen finden, stattdessen stieß er auf etwas sehr viel Wertvolleres. (Symbolbild)  © nopporn2509/123rf

Wie unter anderem die britische BBC berichtet, gehört der wertvolle Stein einem gewissen "Mr Gamage" aus der Stadt Ratnapura in Sri Lanka. Seinen ganzen Namen will er gegenüber der Presse aus Sicherheitsgründen lieber nicht erwähnen - denn der Mann dürfte ab sofort einige Neider haben.

Sein großes Glück begann im vergangenen Jahr: Er wollte eigentlich nur einen neuen Brunnen in seinem Garten graben lassen, doch dabei stieß ein Arbeiter auf etwas ganz Besonderes!

"Die Person, die den Brunnen ausgraben sollte, hat uns auf einige seltene Edelsteine aufmerksam gemacht", erklärte Mr Gamage gegenüber der BBC. Also buddelten sie weiter und dann stießen sie auf einen wahren Schatz.

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Denn in dem Garten lag ein knapp 510 Kilogramm schwerer Koloss von einem Steinblock, der mit jeder Menge sogenannter "Sternsaphire" gespickt war - also einer besonderen Saphir-Art, die das Licht in sechsstrahliger Sternform reflektiert.

Experten brauchten ein Jahr, um den Koloss zu säubern und zu analysieren. Das Ergebnis: In ihm stecken wohl 2,5 Millionen Karat an Edelsteinen und alles zusammen könnte bis zu 100 Millionen US-Dollar wert sein.

Riesen-Saphir aus Sri Lanka bekommt Spitznamen: "Glücksfall"

Den Berichten zufolge war dies der größte Fund seiner Art, den es jemals auf der Welt gab. Deswegen wird der Saphir-Block auch "Serendipity" genannt, das heißt übersetzt "Glücksfall".

Obwohl die ersten Proben darauf hindeuteten, dass es sich um Edelsteine von hoher Qualität handelt, geben einige Experten zu bedenken, dass in der Ansammlung von Saphiren nicht alle so hochkarätig sein müssen.

Dennoch dürfte Mr Gamage, der selbst als Juwelier in dritter Generation arbeitet, mit seinem Fund einen ordentlichen Gewinn machen. Sri Lanka und insbesondere die Gegend um Ratnapura gelten ohnehin als sprichwörtliche Goldgrube, was Edelsteine angeht.

Weil der Markt zuletzt coronabedingt aber einige Verluste machen musste, sorgt der Serendipity-Saphir für Hoffnung. Er soll nun internationale Käufer, Sammler und Experten anziehen und so den Markt wieder in Schwung bringen.

Titelfoto: nopporn2509/123rf

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