Mann steigt zu Krokodil ins Gehege und wird schwer verletzt: Familie sorgt für Kopfschütteln!

Cagayan de Oro - Wenn Dummheit wehtun würde... Hat sie in diesem Fall sogar. Ein 68-jähriger Besucher eines philippinischen Vergnügungsparks begab sich für ein paar Schnappschüsse ins Gehege eines Krokodils und hatte schließlich deutlich mehr Glück als Verstand. Besonders pikant: Er dachte, es handelt sich nicht um ein echtes Tier, sondern lediglich um eine Attrappe.

Mit einem Krokodil ist nicht zu spaßen.
Mit einem Krokodil ist nicht zu spaßen.  © Brian Cassey/AAP/dpa

Nehemias Chipada (68) war mit Familienmitgliedern im "Amaya View"-Vergnügungspark auf den Philippinen.

Als sie dann vor dem Krokodils-Gehege angelangt waren, betrat Nehemias dieses dann plötzlich und wollte ein paar nette Schnappschüsse davon machen.

Doch wer in das Territorium eines Reptils eindringt, kann mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass dieses ein solches Verhalten als maximal unangenehm empfindet.

Verstörende Trauerfeier: Kumpels holen Freund für letzte Motorradfahrt aus dem Sarg
Aus aller Welt Verstörende Trauerfeier: Kumpels holen Freund für letzte Motorradfahrt aus dem Sarg

Und so kam es, wie es kommen musste: Der 68-Jährige wurde von dem 1,80-Meter-Reptil angegriffen und ins Gewässer gezerrt. Die Familie von Nehemias Chipada sowie zahlreiche weitere Vergnügungspark-Besucher mussten dann den blanken Überlebenskampf mitansehen.

Wie durch ein Wunder ließ das Tier von dem Mann ab und gab ihm die Chance zu flüchten.

Schwer blutend und verwundet wurde er dann direkt behandelt und in ein Krankenhaus gebracht.

Eine Zeugin sagte gegenüber dem "DailyStar": "Ich hörte Menschen um Hilfe schreien und sah, wie das Krokodil den alten Mann angriff. Ich dachte, es würde ihm den Arm abbeißen", so die Frau.

Vorwürfe der Tochter schlagen dem Fass den Boden aus

Mehrere Operationen benötigte der 68-Jährige im Anschluss.

Neben zahlreichen offenen Wunden und Knochenbrüchen verhakte sich sogar ein drei Zentimeter langer Zahn des Tieres im Arm des 68-Jährigen.

Was zunächst wie ein schlechter Scherz klingt, jedoch sogar noch belohnt wurde, ist die Ausrede der Familie, wie es überhaupt zu dem Vorfall kommen konnte.

Die Tochter des Mannes, Mercy Joy Chipada, meldete sich nach der Beinahe-Todestragödie nämlich zu Wort und erhebt schwere Vorwürfe gegen den Freizeitpark: "Es gab keinerlei Hinweise, die uns davor gewarnt hätten, das Gehege zu betreten. Wenn das der Fall gewesen wäre, hätte er ihn nie betreten."

Wie bitte, man soll etwa nicht in das Gehege eines Krokodils steigen?!

Geschäftsführerin des "Amaya View": "Bestreiten die Behauptung, dass wir fahrlässig gehandelt haben"

Schließlich zahlte das "Amaya View" sogar die Behandlungskosten von Nehemias Chipada, welcher sich mehreren Operationen unterziehen musste. Dennoch räumen sie den Vorwurf, Versäumnisse bei der Sicherheit im Park zu gehabt zu haben, nicht ein.

"Wir bestreiten die Behauptung, dass wir fahrlässig gehandelt haben. Sie sagten zwar, dass sie dachten, dass das Krokodil künstlich sei, aber dieser Bereich ist durchaus abgesperrt. Es gibt Hinweisschilder und auch ständige Ermahnungen durch unsere Reiseleiter", so Candy Unabia, die Geschäftsführerin des Parks.

Titelfoto: Brian Cassey/AAP/dpa, Screenshot/Twitter Wikisoon

Mehr zum Thema Aus aller Welt: