Mann trinkt im Auto Cola: Strafbefehl, Führerschein weg!

Freiburg - Der kurze Griff zur Colaflasche wurde einem Mann in der Schweiz zum Verhängnis.

Erst zur Cola gegriffen, danach kam der Entzug: Seinen Führerschein ist der Autofahrer für zwölf Monate los.
Erst zur Cola gegriffen, danach kam der Entzug: Seinen Führerschein ist der Autofahrer für zwölf Monate los.  © 123rf.com/Tommaso Altamura

Der Mann war im April 2019 mit seinem Auto im Kanton Freiburg unterwegs, als er während der Fahrt nach einer Flasche Cola griff.

Dass er sich dabei einer Ampel näherte, bekam er offenbar viel zu spät mit.

Als das Signal auf Rot schaltete, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und krachte auf den Wagen vor ihm. Auffahrunfall!

Der Verkehrssünder kam vorerst glimpflich davon. Wie "20 Minuten" berichtet, belangte ihn die Staatsanwaltschaft zunächst wegen grober Verkehrsverletzung. Später wurde der Strafbefehl auf einfache Körperverletzung reduziert.

Doch ausgerechnet in der Weihnachtszeit erwischte es den Mann deshalb noch einmal eiskalt!

Statt einer schönen Bescherung gab's vom Staat nämlich eine böse Überraschung in Form eines Schreibens.

Für den Unfall, den er im April gebaut hatte, kam nun noch ein Nachschlag: Weil er damals schwer gegen die Straßenverkehrsordnung handelte, wurde sein Führerschein für ein Jahr einkassiert - obwohl der Strafbefehl auf einfache Verkehrsregelverletzung lautete.

Das ließ er nicht auf sich beruhen und wehrte sich mit einer Beschwerde. Zusätzlich erklärte der Unfallbauer, dass ein Monat Entzug der Fahrerlaubnis gerechtfertigt seien, länger aber nicht.

Doch damit ist er nun vor dem Verwaltungsgericht abgeblitzt. Es sei "nur dem Zufall zuzuschreiben, dass keine der beteiligten Personen schwere Verletzungen erlitten hat", so die Richter. Als er sich willentlich vom Verkehrsgeschehen abwandte, habe er den Unfall in Kauf genommen.

Titelfoto: 123rf.com/Tommaso Altamura

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