Mann versucht Crystal Meth in Burger zu schmuggeln, doch dann entlarvt er sich

Perth - Dieser versuchte Drogen-Schmuggel ging gehörig nach hinten los!

In einem Burger versteckte der Schmuggler die Drogen. (Symbolbild)
In einem Burger versteckte der Schmuggler die Drogen. (Symbolbild)  © 123RF/magone

Wie die Polizeibehörde von Perth auf ihrer Facebook-Seite berichtet, wollte der Beschuldigte Essen an eine Person liefern, die sich gerade in einem Hotel befand, dessen Bewohner unter Corona-Quaratäne standen.

Doch zuvor musste er an Polizeibeamten vorbei, die den Eingang kontrollierten.

Und die bemerkten sofort, dass etwas mit dem 52-Jährigen nicht stimmte, da dieser sichtlich "nervös" wirkte.

Als der Mann und seine Lieferung sowohl von der Polizei als auch den Sicherheitskräften des Gebäudes untersucht wurde, fand sich auch der Grund für sein seltsames Verhalten.

Im Burger, den er bei sich trug, war eine Plastiktüte mit insgesamt 1,2 Gramm Methamphetamin.

Und auch der dazugehörige Milkshake hatte es in sich: Neben dem süßen Getränk beinhaltete der Becher gleich vier Spritzen, um sich die Droge intravenös zu verabreichen.

Verdächtiger wurde in Gewahrsam genommen und muss sich vor Gericht verantworten

Insgesamt 1,2 Gramm Crystal Meth fand die Polizei. (Symbolbild)
Insgesamt 1,2 Gramm Crystal Meth fand die Polizei. (Symbolbild)  © 123rf/alexshyripa

In vorherigen Nachrichten soll zwischen dem Dealer und seinem Kunden soll ebenfalls von einer Crystal-Meth-Lieferung die Rede gewesen sein.

Der Mann wurde wegen Besitzes und Verkauf von Drogen in Gewahrsam genommen. Am 29. Januar muss er sich vor Gericht für seine Tat verantworten.

"Drogen an einen Ort zu liefern, der von der Polizei bewacht wird, ist nie eine gute Idee", heißt es von Seiten der Behörde.

Laut Perth Now äußerte sich auch der australische Gesundheitsminister Roger Cook zu dem Vorfall und lobte den Einsatz der Polizei: "Wir sind sehr überzeugt von den Sicherheitsvorkehrungen, die in unseren Hotels umgesetzt werden." Verstöße dieser Art halten sich laut Cook aber in Grenzen.

Reisende nach Westaustralien müssen sich derzeit nach ihrer Ankunft für 14 Tage in ein Hotel in Quarantäne begeben. Inzwischen wurden bereits über 25.000 Personen in den Unterkünften einquartiert.

Titelfoto: 123rf/magone; 123rf/alexshyripa

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