Massive Überschwemmungen in Indonesien: Inzwischen fast 130 Tote!

Jakarta - In Indonesien ist die Zahl der Todesopfer nach den Überschwemmungen und Erdrutschen im Osten des Inselreiches weiter gestiegen.

Soldaten und Polizisten helfen Anwohnern über eine überflutete Straße. Mindestens 18 Menschen sind durch eine Schlammlawine vom Vulkan Lewotolo auf der indonesischen Insel Lembata östlich von Bali getötet worden.
Soldaten und Polizisten helfen Anwohnern über eine überflutete Straße. Mindestens 18 Menschen sind durch eine Schlammlawine vom Vulkan Lewotolo auf der indonesischen Insel Lembata östlich von Bali getötet worden.  © Uncredited/AP/dpa

Die Behörden gaben sie am Dienstag mit 128 an. Mindestens 72 Menschen wurden noch vermisst, nachdem der Zyklon Seroja die Provinz Ost-Nusa-Tenggara heimgesucht hatte.

Nach Angaben des Sprechers der Nationalen Katastrophenschutzbehörde, Raditya Djati, wurden alleine 67 Menschen von einem Erdrutsch getötet, den die starken Regenfälle am Vulkan Lewotolo auf der Insel Lembata ausgelöst hatten.

49 Menschen kamen auf der Insel Adonara um und weitere 12 auf Alor. Die Inseln waren wegen Sturms und starken Seegangs nur schwer zu erreichen.

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Die Meteorologen erwarteten, dass sich der Wirbelsturm Richtung Südwesten von Indonesien wegbewegen würde.

Während der Regenzeit kommt es häufig zu Katastrophen

In dem südostasiatischen Land, dem größten Inselstaat der Welt, kommt es in der Regenzeit zwischen Oktober und April immer wieder zu Naturkatastrophen.

Das Land mit seinen etwa 130 aktiven Vulkanen liegt auch auf dem sogenannten pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde.

Titelfoto: Uncredited/AP/dpa

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