Megaprojekt: Hier entsteht die erste schwimmende Stadt der Welt

Busan - Was vor ein paar Jahren noch Science-Fiction war, wird in Südkorea gerade Realität: In der Stadt Busan wird aktuell an einem schwimmenden Stadtteil gebaut. Bereits in drei Jahren soll das Megaprojekt fertiggestellt sein.

Schon in wenigen Jahren soll das schwimmende Viertel bezugsfertig sein.
Schon in wenigen Jahren soll das schwimmende Viertel bezugsfertig sein.  © OCEANIX/BIG-Bjarke Ingels Group

Das futuristische Projekt OCEANIX Busan wurde im vergangenen Jahr vorgestellt, nun wurden neue Bilder des Designs veröffentlicht. Noch wirken die Animationen wie aus einem Computer-Spiel. Doch schon 2025 soll es in Südkorea tatsächlich so aussehen wie auf den Bildern.

In Busan wird aktuell für satte 200 Millionen US-Dollar (rund 190 Mio. Euro) an der schwimmenden Gemeinschaft gearbeitet. Vor allem Nachhaltigkeit steht dabei im Fokus der Architekten und Ingenieure.

Die verbundenen Nachbarschaften sollen laut Oceanix insgesamt 6,3 Hektar umfassen und Platz für eine Gemeinde mit rund 12.000 Einwohnern hergeben. "Jedes Viertel dient einem bestimmten Zweck – Wohnen, Forschen und Beherbergen. Pro Quartier gibt es zwischen 30.000 und 40.000 Quadratmeter gemischt genutzte Programme."

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In Zukunft könnte die Fläche allerdings noch wesentlich ausgebaut werden, sodass die schwimmende Stadt am Ende bis zu 100.000 Einwohner umfassen könnte.

Zeigen diese Bilder die Stadt der Zukunft?

So soll das fertige Areal aus der Luft aussehen.
So soll das fertige Areal aus der Luft aussehen.  © OCEANIX/BIG-Bjarke Ingels Group.
Grün, offen, nah am Wasser - so stellt sich das Oceanix-Team ihre Stadt der Zukunft vor.
Grün, offen, nah am Wasser - so stellt sich das Oceanix-Team ihre Stadt der Zukunft vor.  © OCEANIX/BIG-Bjarke Ingels Group

Den Entwicklern war es bei dem Projekt wichtig, eine "anpassungsfähige, skalierbare und integrative Lösung für das Leben auf dem Ozean" zu entwickeln. Man wolle "demonstrieren, dass schwimmende Infrastruktur neues Land für Küstenstädte, die nach nachhaltigen Möglichkeiten suchen, sich auf den Ozean auszudehnen und sich gleichzeitig an den Anstieg des Meeresspiegels anzupassen, schaffen kann", sagte Philipp Hofmann, der CEO von Oceanix.

Unter anderem soll in den Vierteln das eigene Wasser wieder aufbereitet, städtische Landwirtschaft umgesetzt und kraftstoffbetriebene Autos durch Elektromobilität ersetzt werden.

Ganz nebenbei sehen die nachhaltigen Mini-Städte auch superschick aus. Ob sich das Mammut-Projekt tatsächlich in so kurze Zeit umsetzen lässt, wissen wir dann spätestens in drei Jahren.

Titelfoto: OCEANIX/BIG-Bjarke Ingels Group

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