Mehrere Kliniken lehnten Behandlung ab: Sechsjährige stirbt nach Hunde-Attacke

Chengicherla (Indien) - Ein solcher Vorgang wäre in Deutschland undenkbar: Ein kleines Mädchen, das von Hunden attackiert und schwer verletzt wurde, ist gestorben, nachdem mehrere Kliniken seine Behandlung verweigerten.

Das arme Kind starb nach mehreren Verlegungen in einer Spezialklinik für Kinder (Symbolbild).
Das arme Kind starb nach mehreren Verlegungen in einer Spezialklinik für Kinder (Symbolbild).  © 123rf/Sasi Ponchaisang

Der schreckliche Vorfall ereignete sich am Pfingstwochenende im indischen Chengicherla, berichtet "The Tribune" am Sonntag. 

Das Blatt sprach mit der Polizei, die mitteilte, dass die Sechsjährige gegen 11 Uhr morgens von streunenden Hunden angegriffen und schwer verletzt worden war. Die jüngste Tochter eines Arbeiters hatte mehrere, schlimme Bisswunden

Ihre Eltern brachten das Kind daraufhin in ein privates Krankenhaus, wo seine Wunden gereinigt wurden.

Als die Verantwortlichen dort die Schwere der Verletzungen feststellten, sollen sie die weitere Behandlung verweigert haben. 

Das Opfer wurde deshalb mit einem Krankenwagen in eine andere private Klinik gefahren, wo es durchaus einige Stunden lang behandelt wurde. Als sich der Zustand des Mädchens dort jedoch weiter verschlechterte, sollte es in das Yashoda-Krankenhaus verlegt werden. 

Doch diese Klinik soll sich laut "The Tribune" ebenfalls geweigert haben, das Mädchen zu behandeln, nachdem man dort seine Verletzungen gesehen hatte.

Nichtregierungsorganisationen schalten sich ein

Als die Kleine schweres Fieber bekam, wurde sie in das Niloufer-Krankenhaus gebracht, ein Spezialkrankenhaus für Kinder in Hyderabad. Dort starb sie nach kurzer Zeit gegen 18 Uhr.

Der Vorfall löste eine Schockwelle in der Stadt aus und Nichtregierungsorganisationen wie "Balala Hakkula Sangham" forderten eine Untersuchung des Vorfalls.

Die NGO hat eine Petition an die staatliche Menschenrechtskommission geschickt, um gegen die Krankenhäuser vorzugehen, die die Hilfe verweigert haben sollen. 

Was für ein grausamer Albtraum für das arme Kind und seine Familie!

Titelfoto: 123rf/Sasi Ponchaisang

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