Elf Menschen werden beim Selfiemachen vom Blitz getroffen und sterben

Von Siddhartha Kumar und Anne-Sophie Galli

Neu-Delhi (Indien) - Beim Selfiemachen sind mindestens elf Menschen in Indien vom Blitz getroffen worden und gestorben.

Eine dichte Gewitterfront braut sich in Kalkutta zusammen. In Indien sind mehrere Menschen während eines Sturms vom Blitz getroffen worden und starben. (Symbolbild)
Eine dichte Gewitterfront braut sich in Kalkutta zusammen. In Indien sind mehrere Menschen während eines Sturms vom Blitz getroffen worden und starben. (Symbolbild)  © Santarpan Roy/ZUMA Wire/dpa

Bei dem Sturm während der Monsunsaison vorwiegend in Nordindien sind noch 58 weitere Menschen ebenfalls vom Blitz getroffen worden und gestorben, wie ein Polizeisprecher am Montag der Deutschen Presse-Agentur sagte.

Die elf Menschen, die beim Selfiemachen starben, blieben trotz des heftigen Unwetters mit starkem Regen auf einem Wachturm der Festung Amber Fort aus dem 12. Jahrhundert im Bundesstaat Rajasthan, wie der Sprecher sagte.

Einige weitere Menschen seien zu dem Zeitpunkt am Sonntag ebenfalls auf dem Gebäude gewesen - und teils nach unten gesprungen.

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Besonders viele Unwetter-Opfer gab es im Bundesstaat Uttar Pradesh. Die 42 Menschen waren meist Menschen aus Bauernfamilien oder Obdachlose, die sich während des Unwetters ebenfalls im Freien aufhielten.

Heftige Stürme mit Blitzeinschlägen kommen in Indien während der Monsunsaison von Juni bis September häufig vor. In den kommenden Tagen soll es laut Wettervorhersage weitere Stürme geben.

Indiens Premierminister spricht Beileid auf Twitter aus

Heftige Regenfälle während der Monsun-Saison haben für Überschwemmungen gesorgt.
Heftige Regenfälle während der Monsun-Saison haben für Überschwemmungen gesorgt.  © Ashish Vaishnav/SOPA Images via ZUMA Wire/dpa

Indiens Premierminister Narendra Modi hat den Familien der Todesopfer und der Verletzten Entschädigungen versprochen.

Titelfoto: Santarpan Roy/ZUMA Wire/dpa

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