Verrückte Aktion mit Folgen! Liebeskranker fährt mit Auto in Wohnhaus

Prostejov (Tschechien) - Bilder einer Überwachungskamera zeigen, wie am Montagmittag ein Mann (52) durch eine Glastür in ein Wohnhaus gefahren ist. Seine Begründung? Er war sauer.

Der Unfallwagen im Hausflur.
Der Unfallwagen im Hausflur.  © www.policie.cz

Zunächst sieht man auf den Bildern der Überwachungskamera im Hausflur, wie der 52-Jährige vor den gläsernen Eingangstüren des Hauses steht und nicht hereingelassen wird. Er geht wieder. Das war um 11.11 Uhr. 

Um 11.21 Uhr zeigen die Aufnahmen, wie der gleiche Mann mit seinem Auto in einem wahnsinnigen Tempo über den Fahrrad- und Fußgängerweg vor dem Hauseingang brettert und durch die verschlossene Glastür in den Flur donnert. Dort kommt das Auto zum Stehen.

Anschließend sieht man, wie der Fahrer, gekleidet in kurzer Hose und Karohemd, aus seinem Auto steigt, um sich zwischen seinem Wagen und den Glastür-Trümmern aus dem Gebäude zu zwängen. 

Dann geht er einfach weg. 

Später wurde er in einer Bar verhaftet. Ihm drohen zwischen sechs Monaten und drei Jahren Haft. 

Aber warum fuhr der Mann in das Wohnhaus? 

Laut einer Pressemitteilung der tschechischen Polizei war er sauer - und zwar auf seine Ex-Freundin. Der frustrierte Single wollte mit ihr essen, was diese aber ablehnte. Kurzentschlossen machte er in der Folge seinem Ärger Luft, setzte sich alkoholisiert hinter das Steuer und fuhr los. Nach eigener Aussage hatte der 52-Jährige zuvor etwa vier Biere getrunken. 

Wie sich später herausstellte, war es kein Zufall, dass er gerade in dieses Gebäude fuhr. Seine Ex lebt nämlich dort. Was er mit seiner durchaus kopflosen Aktion erreichen wollte, ist nicht klar. Was er erreicht hat, aber schon: einen geschätzten Schaden von etwa 97.000 tschechische Kronen (umgerechnet knapp 3.700 Euro). Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Sein Weg führte ihn anschließend in eine Bar, in der er weiter trank. Alkohol-Atemtests zeigten 3,68 und 3,84 Promille Alkohol.

Das Video der Überwachungskamera auf Facebook

Später kam noch heraus: Der 52-Jährige hätte am Montag gar nicht fahren dürfen, ihm wurde schon vor dem Vorfall bis 2022 die Fahrerlaubnis entzogen. 

Titelfoto: www.policie.cz

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