Monatsmiete für 75.000 Euro! Hier gehen die Preise durch die Decke

Long Island (USA) - Wer hier wohnen will, staunt nicht schlecht. Nicht nur die Wohnpreise schwingen sich in ungeahnte Höhen...

Ein ganz normales Haus in den Hamptons. Sieht idyllisch aus, ist es auch - und selbst für die Reichen noch zu teuer.
Ein ganz normales Haus in den Hamptons. Sieht idyllisch aus, ist es auch - und selbst für die Reichen noch zu teuer.  © jessicakirshphotography/123RF

Ein Dach über dem Kopf zu bekommen war noch nie so teuer wie heute.

An einem Ort kann man sich aber nur ungläubig die Augen reiben, denn diese Preise haben mit der Lebensrealität normalverdienender Menschen nicht mehr viel zu tun.

In der Wohngegend Hamptons in New York sorgen sich die Einwohner, wie sie mit den vielen Superreichen im Viertel umgehen.

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"Ich bin richtig angeekelt davon, wie viel Geld hier im Umlauf ist", erzählt eine langjährige Bewohnerin des wohlhabenden New Yorker Stadtteils der Zeitung Vanity Fair. "Ich gehöre ja auch zu den reichsten ein Prozent. Aber das ist kein Vergleich zu diesen Leuten."

Die Frau, die ihren Namen nicht nennen wollte, war bestürzt: "Es ist, als würde ich an einem anderen Ort leben. Es ist das Zeitalter der Ansprüche."

Sie lebe neben einem Haus von reichen Hedgefonds-Bankern, die sich unbedingt einen großen Baum auf das Grundstück stellen lassen wollten. Den Baum dort hinzustellen hätte rund 80.000 Euro pro Tag gekostet.

"Wenn ich nicht schon hier wohnen würde, würde ich jetzt nicht mehr herziehen. Dieser Geltungsdrang ist einfach nur grausam", gab sie zu.

Bar, Strand, Haus - selbst die Elite kann das in New York nicht mehr bezahlen

Flanieren gehen in den Hamptons ist mehr ein "Sehen und Gesehen werden", beklagen alteingesessene Bewohner.
Flanieren gehen in den Hamptons ist mehr ein "Sehen und Gesehen werden", beklagen alteingesessene Bewohner.  © petertt/123RF

Auch am Strand hat sich das Klima verändert: Eine andere Einwohnerin erzählt, die Leute seien versnobt, man werde von oben bis unten gemustert und es sei sehr teuer.

Ihrer Meinung nach sei die Lebensqualität verloren gegangen, denn es gehe nur noch darum, sich zu kostümieren und an langen Tischen sein exklusives Menü einzunehmen.

Für die Rechnungen in einer Bar hätten sie einmal fast 6000 Euro bezahlt, das Taxi durch die Stadt dagegen hätte "nur" wenig mehr als 500 Euro gekostet.

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Wer dort Urlaub machen will, den trifft es noch härter: Für eine Monatsmiete in den Hamptons 75.000 Euro zu bezahlen, da hätte auch die alles andere als arme 25-Jährige erstmal schlucken müssen.

Mütter in einer Facebook-Gruppe verrieten, dass eine dauerhafte Bleibe nicht weniger erschwinglich ist: Die gäbe es dafür ab rund vier Millionen Euro.

Titelfoto: jessicakirshphotography/123RF

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