Mutter rettet Sohn (3) aus Krokodilmaul

Simbabwe - Starke LeistungWenn es um ihre Kinder geht, wachsen Mütter oft über sich selbst hinaus und entwickeln ungeahnte Kräfte. Das erlebte auch Maurina Musisinyana, die ihren 3-jährigen Sohn vor dem sicheren Tod bewahrte.

Ein Krokodil ernährt sich zwar hauptsächlich von Fisch, ist aber auch nicht abgeneigt, sobald sich ein Säugetier seinem Territorium nähert. (Symbolbild)
Ein Krokodil ernährt sich zwar hauptsächlich von Fisch, ist aber auch nicht abgeneigt, sobald sich ein Säugetier seinem Territorium nähert. (Symbolbild)  © 123RF/ Phaisit Jrienbhasaworn

Maurina Musisinyana nahm ihre beiden jungen Söhne mit, als sie und ihre Schwägerin kürzlich am Fluss Runde in der Nähe des Gonarezhou-Nationalparks im Osten Simbabwes angeln gingen. 

Die Kinder spielten im Schatten eines Regenschirms am Ufer des Flusses, als ihre Schwägerin plötzlich anfing zu schreien.

Die 30-Jährige ließ sofort alles stehen und liegen und sprintete zu dem Ort, an dem sie ihre Kinder zurückgelassen hatte, um den Regenschirm im Wasser zu entdecken.  

Ihr dreijähriger Sohn Gideon wurde in den Kiefern eines riesigen Krokodils zum Ufer des Flusses gezogen.

Anstatt in Panik auszubrechen, bewahrte Maurina Ruhe und erinnerte sich an einen Rat, den sie von ihren Ältesten gelernt hatte: Wenn man auf die Nase eines Krokodils Druck ausübt, verliert es seine Kraft und erstickt. 

"Wir stellten erst fest, dass Gideon weg war, als das Krokodil ihn bereits in den Fluss zog", sagte die Mutter laut Unilad.

Das Krokodil ließ Gideon los, biss aber weiter auf Maurinas Hand

Die heldenhafte Mutter steckte ihre Finger in die Nase des Reptils und befreite mit der anderen Hand den Kopf ihres Sohnes aus dem Maul. Das Krokodil ließ Gideon los, biss aber weiter auf Maurinas Hand, bevor es aufgab und im Wasser verschwand.

Sowohl Mutter als auch Sohn wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Gideon hatte schwere Verletzungen erlitten und verlor enorm viel Blut. Die Wunden in seinem Gesicht erschweren ihm das Atmen, aber laut seiner Ärzte habe deren Behandlung bisher gut angeschlagen.

Maurinas Idee, die Nasenlöcher des Reptils zu verschließen, hat sich als goldrichtig erwiesen. 

Titelfoto: 123RF/ Phaisit Jrienbhasaworn

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