Mutter stillt ihr Kind bis zum 5. Lebensjahr: Was andere darüber denken, ist ihr egal

England - Beccy Ashe (35) bricht aus den gesellschaftlichen Zwängen aus. Sie hat ihre Tochter bis zur Einschulung gestillt. Auch ihrem vierjährigen Sohn gibt sie noch die Brust. Was andere Mütter dazu sagen, ist ihr völlig egal.

Beccy Ashe (35) hat ihre Tochter bis zum fünften Lebensjahr gestillt.
Beccy Ashe (35) hat ihre Tochter bis zum fünften Lebensjahr gestillt.  © Screenshot/Facebook/Beccy Ashe

Gegenüber dem Liverpool Echo erklärt die 35-Jährige ihre Entscheidung.

Wichtige Punkte sind die Gesundheit und Ernährung des Kindes sowie die starke Bindung. Doch auch die Mutter selbst habe viele Vorteile, wenn sie die Kinder so lange wie möglich stillt. "Je länger man stillt, desto geringer ist das Risiko an bestimmte Krebsarten zu erkranken", behauptet die Zweifachmama.

Söhnchen Tobias ist vier Jahre alt und wird noch immer von ihr gestillt. Vor ungefähr sechs Monaten kam der Kleine in die Kita. Seitdem bekommt er nur noch morgens und abends die Brust. "Er will mehr, doch ich sage ihm 'Nein'. Das ist eine Lektion für ihn in Sachen Körperautonomie. Dies ist mein Körper und ich darf bestimmen, was mit ihm geschieht."

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Bei Tochter Daisy (5) hat Beccy abgestillt. Sechs Monate hat es dafür gebraucht, erzählt die Britin. Dass Beccy ihre Kinder noch so lange stillt, ist ungewöhnlich.

Einen perfekten Abstill-Zeitpunkt gibt es nicht, jede Mutter kann selbst entscheiden, wann sie damit beginnen möchte.

Beccy will andere Mütter ermutigen

Wie lange eine Mutter ihr Kind stillen möchte, ist ihr überlassen. (Symbolbild)
Wie lange eine Mutter ihr Kind stillen möchte, ist ihr überlassen. (Symbolbild)  © 123RF/ golubovy

Es wird dazu geraten, das Kind in den ersten sechs Monaten ausschließlich mit Muttermilch zu ernähren. Gegen Ende des ersten Lebensjahres kann dann mit dem Abstillen begonnen werden. Beccy ist das viel zu zeitig. Doch sie bemerkt, dass viele Mütter ihre Kinder nur deshalb nicht so lange stillen, weil es die Gesellschaft so verlangt.

"Ich habe von Frauen gehört, die sagten, dass ihnen Ärzte und Hebammen gesagt haben, sie könnten nicht mehr stillen, sie sollten einfach aufhören und ihnen Milchnahrung geben. Und das ist so entmutigend, wenn man sich als Mutter als Versagerin fühlt und das Gefühl hat, dass man diese Nahrung für sein Baby bereitstellen soll", so die 35-Jährige.

Was andere über sie denken, ist Beccy egal: "Ich bin noch nie verurteilt worden und ehrlich gesagt ist es mir völlig egal, was andere über mich denken, es ist nicht mein Problem, was sie denken."

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Jeder frischgebackenen Mutter oder werdender Mama legt sie ans Herz: "Sucht Euch jede Unterstützung, die Ihr finden könnt, es gibt Facebook-Gruppen und viele Websites im Internet. Scheut Euch nicht Fragen zu stellen."

Titelfoto: Screenshot/Facebook/Beccy Ashe

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