Nach mehreren Knochenbrüchen: Achterbahn muss schließen!

Fujiyoshida (Japan) - Mit 180 Kilometern die Stunde ging es für abenteuerlustige Fahrgäste auf und ab, nach links und rechts und rundherum – so viel Spaß, trotz so viel Gefahr!

Diesen Anblick wird es vorerst nicht mehr geben: Die Rekord-Achterbahn "Do-Dodonpa" muss schließen.
Diesen Anblick wird es vorerst nicht mehr geben: Die Rekord-Achterbahn "Do-Dodonpa" muss schließen.  © 123rf/wiranya

Sie gilt als die Achterbahn mit der schnellsten Beschleunigung auf der Welt, ihr Looping sei der größte überhaupt. "Do-Dodonpa" macht einen Rekord nach dem anderen und ist gerade daher so berühmt-berüchtigt.

Nun muss die beliebte Touristenattraktion jedoch vorerst schließen. Grund dafür: innerhalb der letzten Monate seien einfach zu viele Menschen verletzt worden.

Wie BBC berichtete, gaben vier Personen an, dass sie im Zeitraum von Dezember 2020 bis August 2021 schwere Knochenbrüche erlitten hätten, während sie in einem Wagon des Fahrgeschäfts saßen – darunter habe es eine Halswirbelfraktur und einen Brustwirbelbruch gegeben.

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Während sich die Vorfälle in einem Zeitraum von acht Monaten zugetragen haben sollen, wurden Behörden jedoch erst letzte Woche darüber in Kenntnis gesetzt.

Die Ermittlungen wurden sofort aufgenommen.

"Do-Dodonpa" gilt als die Achterbahn mit der schnellsten Beschleunigung auf der Welt

Park und Baufirma bestreiten jeglichen Zusammenhang

Der Park "Fuji-Q-Highland" und die für die Achterbahn zuständige Baufirma "Sansei Technologies" bestreiten vehement, dass sich die Knochenbrüche auf Fahrten des Geschäfts zurückführen lassen würden.

"Ein kausaler Zusammenhang zwischen den Verletzungen und den Fahrgeschäften" hätte nicht bestätigt werden können, heißt es in einem Statement.

Zudem sei es in den zwanzig Lebensjahren von "Do-Dodonpa" noch nie zu Unfällen und Verletzungen gekommen.

Doch warum wurde die Achterbahn dann trotzdem geschlossen?

Der Park spricht von einer Sicherheitsüberholung. In Zusammenarbeit mit der Regierung sollen die Fälle der Verletzten nun erst einmal näher untersucht werden.

Doch trotz allem veröffentlichten sowohl die Firma, als auch der "Fuji-Q-Highland"-Vergnügungspark Entschuldigungen an die Verletzten.

Titelfoto: 123rf/wiranya

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