Wahllos auf Passanten eingestochen: Verdächtiger bestreitet schreiend die Tat

Stockholm - Der 22-jährige Mann, der verdächtigt wird, im schwedischen Vetlanda sieben Männer niedergestochen zu haben, bestreitet seine Schuld.

3. März 2021: Polizisten leuchten mit einer Taschenlampe und fotografieren den Boden nach einem Angriff auf mehrere Menschen im südschwedischen Vetlanda.
3. März 2021: Polizisten leuchten mit einer Taschenlampe und fotografieren den Boden nach einem Angriff auf mehrere Menschen im südschwedischen Vetlanda.  © Mikael Fritzon/TT NEWS AGENCY/AP/dpa

Bei der Anhörung vor dem Untersuchungsrichter am Freitag schrie er, er habe nichts getan, wie ein Reporter des Schwedischen Fernsehens SVT aus dem Gerichtsgebäude berichtete.

Der Mann sei sehr verärgert gewesen und habe mit der Faust auf den Tisch geschlagen. Das Gericht in Eksjö ordnete Untersuchungshaft an.

Dem Afghanen wird siebenfacher Mordversuch vorgeworfen. Er soll am Mittwoch im Zentrum der Kleinstadt Vetlanda wahllos auf Passanten eingestochen haben, drei wurden dabei lebensgefährlich verletzt.

Die Polizei nahm den mutmaßlichen Täter vor Ort fest. Da er mit einem Messer bewaffnet war, schoss sie ihm ins Bein.

Das Motiv der Tat ist unbekannt.

Der Verdacht eines terroristischen Hintergrunds bestätigte sich zunächst nicht.

Titelfoto: Mikael Fritzon/TT NEWS AGENCY/AP/dpa

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