Nach Miami-Tragödie: Fieberhafte Suche nach Vermissten geht weiter

Miami - Nach dem Teileinsturz eines zwölfstöckigen Wohnhauses im US-Bundesstaat Florida geht die Suche nach weiteren möglichen Opfern weiter.

Eine Rettungskraft der Feuerwehr geht durch die Trümmer einer Unfallstelle. Bei dem Teileinsturz eines mehrstöckigen Wohnhauses nahe Miami Beach ist mindestens ein Mensch ums Leben gekommen.
Eine Rettungskraft der Feuerwehr geht durch die Trümmer einer Unfallstelle. Bei dem Teileinsturz eines mehrstöckigen Wohnhauses nahe Miami Beach ist mindestens ein Mensch ums Leben gekommen.  © Lynne Sladky/AP/dpa

Rettungsteams sind mit Spürhunden, Spezialkameras und Horchgeräten im Einsatz, wie US-Medien in der Nacht zum Freitag berichteten.

99 Menschen gelten nach dem Unglück in Surfside nahe Miami Beach als vermisst.

Mindestens ein Mensch kam nach offiziellen Angaben ums Leben, elf weitere wurden verletzt. 37 Menschen seien aus dem Gebäude befreit worden, teilte die Feuerwehr mit.

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"Wir werden nicht aufgeben", sagte Surfsides Bürgermeister Charles Burkett. Die Retter seien rund um die Uhr im Einsatz. Allerdings habe Regen die Suche erschwert.

Die Zahl der Toten könnte deutlich in die Höhe gehen

Die Suche nach weiteren möglichen Opfern gehe weiter, teilte die Polizei auf Twitter mit.
Die Suche nach weiteren möglichen Opfern gehe weiter, teilte die Polizei auf Twitter mit.  © David Santiago/Miami Herald/AP/dpa

Es werde befürchtet, dass die Zahl der Toten deutlich steigen könnte, hieß es in Medienberichten.

Wie viele Menschen zum Unglückszeitpunkt in dem Gebäude waren, ist unklar. Auch die Ursache ist nicht bekannt. Eine Untersuchung läuft.

Der Wohnkomplex aus den 1980er Jahren sei erst kürzlich im Rahmen einer routinemäßigen Inspektion von Experten untersucht worden, sagte ein Behördenvertreter Surfsides dem Sender CNN.

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Das strandnahe Gebäude mit rund 130 Wohneinheiten war in der Nacht zu Donnerstag (Ortszeit) teilweise eingestürzt.

Titelfoto: Lynne Sladky/AP/dpa, David Santiago/Miami Herald/AP/dpa

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