Nach Wärmegewitter: Mehrere Tote bei Überschwemmungen

Athen - Wärmegewitter mit schweren Regenfällen haben am frühen Sonntagmorgen zu mittlerweile mindestens sieben Todesfällen in Griechenland geführt.

Durch die heftigen Regenfälle sind die Straßen komplett überflutet. Laut Einwohnern kommt man mancherorts nicht mal mit Traktoren gegen die Wassermassen an.
Durch die heftigen Regenfälle sind die Straßen komplett überflutet. Laut Einwohnern kommt man mancherorts nicht mal mit Traktoren gegen die Wassermassen an.  © twitter.com/MadameHortanse

Hunderte Einwohner seien wegen der Überschwemmungen auf die Dächer ihrer Häuser gestiegen, um sich zu retten, berichtete der staatliche Rundfunk (ERT).

Die Lage sei "dramatisch", sagte der Bürgermeister des am schwersten getroffenen Gebiets Messapia auf der Insel Euböa, Giorgos Psathas, im griechischen Radio.

In dieser Region verbringen Tausende Athener ihren Sommerurlaub in ihren Ferienhäusern. 

"Zahlreiche Straßen sind weggespült worden. Sogar mit Traktoren kann man nicht vorankommen", sagte ein Einwohner der Ortschaft Vasiliko dem griechischen Nachrichtensender Skai. 

Hubschraubereinsatz, um Menschen in Sicherheit zu bringen

Mehrere Autos seien vom reißenden Wasser ins Meer gespült worden, sagte der Grieche weiter.

Hubschrauber und mehrere Rettungsmannschaften seien eingesetzt worden, um die Menschen in Sicherheit zu bringen, teilte die Sicherheitsbehörden mit.

Mit einer Wetterbesserung rechneten das Meteorologische Amt in Athen ab Sonntagabend.

Update, 9. August, 20.29 Uhr: Zahl der Toten steigt auf mindestens sieben

Die Zahl der Toten ist am Sonntagabend auf mindestens sieben gestiegen. 

Update, 9. August, 19.53 Uhr: Mindestens sechs Todesfälle bei Überschwemmungen in Griechenland

Wärmegewitter mit schweren Regenfällen haben am frühen Sonntagmorgen mindestens sechs Menschen in Griechenland das Leben gekostet. Die Opfer sind nach Angaben des Zivilschutzes ein Kleinkind und fünf Erwachsene. Eine zunächst als vermisst gemeldete Frau wurde gesund gefunden, teilte der Zivilschutz mit.

Titelfoto: twitter.com/MadameHortanse

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