Airbnb-Party eskaliert mit Schießerei! Vermieterin angeklagt

Florida (USA) - Natalia Rodriguez Cuervo (23) wird vorgeworfen, gegen die herrschenden Coronaregeln in den USA verstoßen zu haben. Aufgeflogen ist sie, als eine Party in ihrer Wohnung in einer Schießerei endete.

Vermietungen von Ferienwohnungen über Airbnb sind in den USA zurzeit untersagt. (Symbolbild)
Vermietungen von Ferienwohnungen über Airbnb sind in den USA zurzeit untersagt. (Symbolbild)  © 123RF/ Nikhom Khotjan

Wie die "New York Post" berichtet, löste die Polizei von Hillsborough County am Samstag in den frühen Morgenstunden die ausgeartete Party auf, nachdem zuvor ein Notruf eingegangen war.

Angeblich wurden Schüsse aus einem Auto auf die Wohnung der 23-jährigen Natalia Rodriguez Cuervo abgefeuert, die Jugendliche über Airbnb gemietet hatten, heißt es.

Die Schießerei war wohl das Resultat einer Auseinandersetzung der feiernden Jugendlichen, so die Polizei. Glücklicherweise wurde bei dem Geschehen niemand verletzt. Alle Beteiligten seien allerdings geflohen, bevor die Beamten eintrafen. 

Wie die Ermittler später herausfanden, wurde die Wohnung, in der die Party stieg, von der 23-Jährigen am 17. April für zwei Nächte an die Jugendlichen vermietet, berichtet "Fox13".

Das Vermieten von Ferienwohnungen ist aufgrund der Corona-Krise allerdings streng verboten. 

Davon will die Frau - trotz offizieller Verordnung - aber nichts gewusst haben. Zu ihrem Pech schützt Ahnungslosigkeit aber nicht vor Strafe, so Sheriff Chad Chronister gegenüber "WTV": "Unsere Abgeordneten haben wochenlang daran gearbeitet, die Öffentlichkeit aufzuklären und zu ermutigen, die Notstandsbefehle zu befolgen."

Ermittlungen dauern an

Die "unwissende" Vermieterin erhielt schließlich eine Kopie der Ausführungsverordnung von der Polizei, in der genau erklärt wird, dass "Ferienwohnungen keine neuen Reservierungen oder Buchungen vornehmen und keine neuen Gäste zum Einchecken annehmen dürfen" - und wurde anschließend wegen Missachtung der Pandemie-Reglungen angeklagt.

Über den Verbleib der feiernden und schießenden Jugendlichen ist nichts bekannt. Die Ermittlungen dauern an.

Titelfoto: 123RF/ Nikhom Khotjan

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