Planet Plastik: So kann die üble Kunststoffwelle gestoppt werden

Washington/München - Plastikmüll ist allgegenwärtig: Er findet sich in Ozeanen, Flüssen und Seen weltweit - und winzige Partikel sind auch in Menschen und Tieren nachweisbar. 

Serbien, Belgrad: Ein weißer Reiher steht zwischen weggeworfenen Plastikflaschen und Abfall am Ufer der Save. (Archivbild)
Serbien, Belgrad: Ein weißer Reiher steht zwischen weggeworfenen Plastikflaschen und Abfall am Ufer der Save. (Archivbild)  © DPA/AP/Darko Vojinovic

Eine Kombination verschiedener Maßnahmen könnte die Menge des weltweiten Plastikmülls in den kommenden zwei Jahrzehnten um fast 80 Prozent reduzieren, schreibt ein internationales Forscherteam im Fachblatt "Science". 

Doch selbst in diesem optimistischen Szenario würden bis zum Jahr 2040 noch 710 Millionen Tonnen Plastik in der Umwelt landen.

Allein in Deutschland gelangen nach einer Untersuchung von 2018 jährlich rund 446.000 Tonnen Kunststoff in die Umwelt. 

Nun berechnete das internationale Team um Winnie Lau von der US-Organisation Pew Charitable Trust fünf Szenarien dazu, wie sich die weltweite Menge an Plastikabfällen bis zum Jahr 2040 entwickeln könnte. 

Zu den Szenarien gehörten Einsammeln und Entsorgen, Recycling, Verringerung der Plastikmenge sowie ein umfassender Systemwechsel durch Anwendung all dieser Maßnahmen. 

Diese Kombination könnte demnach den Kunststoffmüll bis 2040 um 78 Prozent verringern.

Titelfoto: DPA/AP/Darko Vojinovic

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