Priester verschickt Foto von seinem Penis und hat eine Erklärung dafür

Chur - Im Bistum Chur in der Schweiz hat ein Priester ein Foto von seinem erigierten Penis an eine Sekretärin geschickt. Der Vorfall erregt nun die Kirchengemüter.

Ein Priester verschickte aus Versehen ein Dick Pic von seinem Gemächt. (Symbolbild)
Ein Priester verschickte aus Versehen ein Dick Pic von seinem Gemächt. (Symbolbild)  © 123Rf/lightpoet

Wie das Katholische Medienzentrum der Schweiz informierte, hat der Priester das schlüpfrige Bild von seinem steifen Penis bereits am 31. August über WhatsApp ungefragt an die Pfarramtssekretärin verschickt.

Einen Tag später informierte die Frau den Kirchenratspräsidenten über den Vorfall, mittlerweile ermittelt auch die Polizei gegen den Kirchenmann, der inzwischen freigestellt wurde. Der Betroffene soll seinerseits seinen Rücktritt eingereicht haben.

Außerdem bestätigte die Kripo Nidwalden, dass zudem ein polizeiliches Ermittlungsverfahren gegen den Mann eröffnet wurde. Und: "Es gilt die Unschuldsvermutung."

Der Priester soll beim konservativen Sender "Radio Gloria" mitgearbeitet haben. Er stellte das Ganze aus seiner Sicht nun anders dar. 

Gegenüber dem Katholischen Medienzentrum soll er nämlich geäußert haben, dass auf dem Bild gar nicht sein Geschlechtsteil zu sehen sei. 

Angeblich wurde ihm die Aufnahme zugeschickt, ohne dass er darum gebeten hatte. Als er sie löschen wollte, schickte er sie "aus Versehen" an die Sekretärin. Das "Missgeschick" bedauerte er und entschuldigte sich "in aller Form". Doch das ist noch nicht alles!

Geistlicher sieht sich als Opfer einer Intrige

Wie der Schweizer "Blick" berichtet, sieht sich der Geistliche als Opfer eines "perfiden Spiels", alles sei "eine abgekartete Sache gewesen". Seiner Aussage zufolge gab es "schon von Anfang Spannungen". Mit dem Bild habe man ihn quasi reingelegt, "um ihn loszuwerden".

Ob ihm das Penis-Bild - angeblich bei Facebook - wirklich untergejubelt wurde und ob er in Wahrheit der Leidtragende ist, weiß wohl nur der liebe Gott. Sexuelle Absichten hinsichtlich der Sekretärin habe er nicht gehabt, beteuerte der Priester.

Titelfoto: 123Rf/lightpoet

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