Prostituierte gibt Kunden vermeintliches Potenzmittel: Dann wird es für ihn teuer

Wien - Via Internet buchte sich der 50-Jährige in der Nacht auf Sonntag ein Schäferstündchen mit der Escort-Dame. Doch das ging für ihn anders als erwartet aus.

Das angebliche Potenz-Mittel schüttete die Sex-Arbeiterin in ein Getränk.
Das angebliche Potenz-Mittel schüttete die Sex-Arbeiterin in ein Getränk.  © 123RF/Andriy Popov

Gegen Mitternacht wurde dem Tunesier offenbar langweilig. Also ging er im Netz auf die Suche jemandem, mit dem er sich die Zeit vertreiben wollte. Auf einer Erotik-Seite wurde er dann fündig und buchte sich eine Escort-Dame.

Wie Krone.at berichtet, war es nicht das erste Treffen zwischen dem 50-Jährigen und der aus Ungarn stammenden Frau (30). Beide kannten sich bereits länger, hatten sich schon ein paar Mal gesehen.

Gegen 1 Uhr nachts traf die Sex-Arbeiterin dann bei ihrem Kunden ein.

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Damit bei dem anstehenden Schäferstündchen auch alles glattlief, schlug sie ihm vor, ein Potenzmittel zu nehmen, dass sie zufällig dabei hatte.

Der Mann willigte ein und sie mischte ihm die Tropfen in ein Getränk.

Diese Entscheidung sollte er bald bereuen: Nur wenige Minuten später verlor der Freier das Bewusstsein.

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Zu der heißen Nacht, die sich der Wiener im Vorfeld erträumt hatte, kam es dann doch nicht.
Zu der heißen Nacht, die sich der Wiener im Vorfeld erträumt hatte, kam es dann doch nicht.  © 123RF/ lightfieldstudios

Bei dem vermeintlichen "Potenzmittel" handelte es sich laut Polizei in Wirklichkeit um ein Betäubungsmittel, das den 50-Jährigen nach nur kurzer Zeit vollkommen außer Gefecht setzte.

Drei Stunden lang lag er bewusstlos in seiner Wohnung. Als er dann gegen vier Uhr wieder zu sich kam, war nicht nur die Escort-Dame verschwunden.

Während der Mann nichts mitbekam, muss diese seine Bleibe durchsucht haben und dabei auf eine große Menge Bargeld gestoßen sein.

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Nach Angaben der Beamten entwendete sie aus einer Geldkassette insgesamt 30.000 Euro.

Die Beamten des LKA Wien haben die Ermittlungen bereits aufgenommen und sind nun fieberhaft auf der Suche nach der Verdächtigen.

Von der 30-Jährigen fehlt aber bislang jede Spur.

Ob das Opfer sein Geld je wieder sieht, bleibt unklar. Allzu schnell vergessen dürfte er diese Nacht trotz K.O.-Tropfen aber dennoch nicht.

Titelfoto: 123RF/ lightfieldstudios

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