Mutter geht auf viertägige Sauftour und nimmt billigend in Kauf, dass ihr Baby zu Hause verhungert

Slatoust (Russland) - Sie feierte, ihr elf Monate altes Kind rang tagelang mit dem Tod - ehe es den Kampf verlor!

Der elf Monate alte Junge war tot, als man ihn fand (Symbolbild).
Der elf Monate alte Junge war tot, als man ihn fand (Symbolbild).  © 123rf/Anna Belyaeva

Olga B. (25) stand jetzt für den Mord an ihrem Baby im russischen Slatoust vor Gericht. Nicht nur den Säugling hatte die 25-Jährige für eine vier Tage andauernde Sauftour sich selbst überlassen, sondern auch ihre drei Jahre alte Tochter!

Wie durch ein Wunder überlebte zumindest die Kleine das Martyrium, berichtet aktuell die Sun. Im Verlauf der Verhandlungen soll die Olga B. zugegeben haben, die Kinder alleine in der Wohnung gelassen zu haben.

Dennoch stellte sich die 25-Jährige vor Gericht höchst naiv dar. Die Russin behauptete allen Ernstes, dass sie nicht habe kommen sehen, dass ihren Kindern etwas habe zustoßen können, während sie auf Sauftour war.

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Absurderweise hatte die dreifache Mutter die Betreuung ihres sieben Jahre alten Sohnes einer Bekannten anvertraut. Schließlich fand die Großmutter ihre Enkelin und den toten Säugling.

Mutter wandert wegen Mordes in den Knast

Laut der Gerichtsakten habe sie den kleinen Jungen tot in seinem Bettchen entdeckt. Die Schwester des Babys sei dem Tode nahe gewesen. Schockiert soll die Großmutter dann den Notruf gewählt haben.

Die Dreijährige musste stark unterernährt auf die Intensivstation verlegt werden. Zum Glück schafften es die Ärzte dem armen Kind das Leben zu retten.

Der Oberstaatsanwalt der Region Tscheljabinsk, Wladimir Kislitsin, sagte: "Die Mutter hat ihrer dreijährigen Tochter einen leeren Kühlschrank hinterlassen. In der Wohnung wurde keine Babynahrung gefunden."

Am 7. Juni wurde Olga B. wegen Mordes an ihrem Sohn zu vierzehn Jahren Gefängnis verurteilt. Ihre Kinder wird die Mörderin wohl nie wieder sehen. Ihre elterlichen Rechte wurden ihr aberkannt.

Bitter für die Kinder: Der Säugling, seine große Schwester und sein großer Bruder wurden unterdessen in einem Waisenhaus untergebracht.

Titelfoto: 123rf/Anna Belyaeva

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