Schlimme Szenen in Italien: Schüsse mitten in Triest! Mehrere Verletzte

Triest (Italien) - In der norditalienischen Stadt Triest sind bei einem Zwischenfall auf offener Straße Schüsse gefallen!

Schüsse mitten in der norditalienischen Stadt Triest! Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort im Einsatz. (Symbolbild)
Schüsse mitten in der norditalienischen Stadt Triest! Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort im Einsatz. (Symbolbild)  © 123rf/federicofoto

Nach Medienberichten wurden acht Menschen am frühen Samstag verletzt, eine Person davon schwer.

Die Schüsse sollen ersten Erkenntnissen der Ermittler nach bei einer Massenschlägerei zwischen zwei verfeindeten Banden von Kosovaren gefallen sein, berichteten etwa der öffentlich-rechtliche Sender Rai und italienische Tageszeitungen.

Die Polizei habe zwei Verdächtige kurz nach der Tat, die vor einem Club stattfand, festgenommen. Diese hätten während der Verfolgung erneut geschossen.

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Ein Augenzeuge sagte der Nachrichtenagentur Ansa, das erschreckende Geschehen, bei dem zunächst Stühle und Barhocker geworfen worden sein sollen, habe rund zehn Minuten gedauert.

Polizei und Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot vor Ort im Einsatz. Die Ermittlungen dauern an.

Update 15.30 Uhr: Behörden schließen Terroranschlag aus

Nach aktuellen Medienberichten wurden sieben bis acht Menschen verletzt, zwei davon schwer. Ein Mann wurde demnach in die Brust geschossen, er schwebte in Lebensgefahr und wurde in einem Krankenhaus operiert.

Augenzeugen berichteten dem öffentlich-rechtlichen Sender Rai und italienischen Tageszeitungen von einer Massenschlägerei am frühen Morgen auf der Via Carducci, einer der Hauptverkehrsstraßen. Die Männer seien zum Teil mit Eisenstangen aufeinander los gegangen, Stühle und Barhocker flogen. Irgendwann seien laut den Aussagen Kleinlaster vorgefahren, aus denen weitere Leute ausstiegen und sich prügelten. Dann fielen Schüsse, die mehrere Personen trafen.

Schon im Juli war es zu einer ähnlichen Schlägerei in Triest gekommen. Wegen des erneuten Gewaltausbruchs beraumten die Behörden für Montag eine Dringlichkeitssitzung an. Einen Terroranschlag schlossen die Behörden aus. "Die Aktion richtete sich ganz klar gegen die andere Gruppe", sagte Oberstaatsanwalt Antonio De Nicolo laut Nachrichtenagentur Ansa. "Allerdings bestand die Gefahr, dass andere Personen in Mitleidenschaft gezogen werden."

Titelfoto: 123rf/federicofoto

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