Schweizerin zum zweiten Mal in Afrika entführt, diesmal stirbt sie

Genf - Eine vor vier Jahren in Mali entführte Schweizerin ist von ihren Entführern umgebracht worden.

Sicherheitskräfte auf einem Transporter: In Mali ist eine vor vieren Jahren entführte Schweizerin umgebracht worden. (Symbolbild)
Sicherheitskräfte auf einem Transporter: In Mali ist eine vor vieren Jahren entführte Schweizerin umgebracht worden. (Symbolbild)  © Uncredited/AP/dpa

Das teilte das Außenministerium der Schweiz am Freitagabend mit. "Sie wurde offenbar von Entführern der islamistischen Terrororganisation Jama'at Nasr al-Islam wal Muslimin (JNIM) vor rund einem Monat umgebracht", hieß es in der Mitteilung

"Ich verurteile diese grausame Tat und spreche den Angehörigen mein tief empfundenes Beileid aus", sagte Außenminister Ignazio Cassis (59) demnach.

Die Frau, die seit Jahren in Timbuktu als Missionarin tätig war, war Anfang 2016 bereits zum zweiten Mal entführt worden. Die Frau aus Basel war bereits im April 2012 ein erstes Mal von Islamisten verschleppt worden, wie die Nachrichtenagentur SDA berichtete.

Erst am Donnerstag waren die vor vier Jahren entführte Französin Sophie Pétronin, zwei Italiener und der prominente malische Oppositionspolitiker Soumaila Cisse freigelassen worden.

Titelfoto: Uncredited/AP/dpa

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