Starke Regenfälle in Indien und Vietnam: Mehr als 38 Todesopfer!

Neu-Delhi/Hanoi - Im Zusammenhang mit viel Starkregen sind im indischen Bundesstaat Kerala mindestens 35 Menschen während der vergangenen Tage gestorben.

Pendler bahnen sich ihren Weg durch eine überflutete Straße nach starken Regenfällen in Indien. Mehrere Menschen sind gestorben.
Pendler bahnen sich ihren Weg durch eine überflutete Straße nach starken Regenfällen in Indien. Mehrere Menschen sind gestorben.  © Yogendra Kumar/PTI/dpa

Die meisten von ihnen starben am Wochenende bei zwei Erdrutschen, die Häuser wegrissen und Leute unter viel Matsch und Trümmern begruben, wie örtliche Medien berichteten.

Einige Menschen seien demnach auch von den Fluten bei Überschwemmungen mitgerissen worden und ertranken.

Fernsehbilder zeigten dramatische Bilder - etwa wie ein zweistöckiges Haus in einen Fluss mit Hochwasser stürzte, wie Straßen und Brücken zerstört und Bäume entwurzelt wurden.

Vietnam beklagt drei Todesopfer im Zusammenhang mit Regen

Von mehreren Dämmen kam die Warnung, dass sie voll seien und Gefahr bestünde. Inzwischen würde das Dammwasser langsam herausgelassen und Tausende Menschen von tiefgelegenen Gebieten in Flussnähe würden zeitweise in Camps in Sicherheit gebracht, hieß es in einer Mitteilung des Büros von Keralas Regierungschef Pinarayi Vijayan.

Der Wetterdienst warnte vor mindestens drei weiteren starken Regentagen ab Mittwoch.

Auch in Vietnam haben heftige Regenfälle und Überschwemmungen mindestens drei Todesopfer gefordert. Drei weitere würden noch vermisst, teilte der nationale Katastrophenschutz am Montag mit.

Die Niederschläge lösten auch Erdrutsche aus, so etwa in der nördlichen Provinz Hoa Binh. Die massiven Regenfälle hatten am Freitag eingesetzt. Auch berühmte Touristenziele wie der Ort Hoi An in Zentralvietnam mit seiner UNESCO-geschützten Altstadt standen unter Wasser.

Titelfoto: Yogendra Kumar/PTI/dpa

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