Trumps absurde Gedankenwelt: "China greift USA mit Hurrikan-Kanone an"

Washington DC - Donald Trump (75) war zwar nur vier Jahre US-Präsident, doch er hat die Dinge entschieden anders gesehen als seine Vorgänger. Jetzt werden Enthüllungen bekannt, nachdem Trump über eine mögliche chinesische "Wetter-Waffe" besorgt war.

Donald Trump (75) vermutet, dass China eine Waffe entwickelt hat, mit der Hurrikans erzeugt werden können.
Donald Trump (75) vermutet, dass China eine Waffe entwickelt hat, mit der Hurrikans erzeugt werden können.  © Montage: Steve Helber/AP/dpa, Uncredited/NOAA/dpa

Im ersten Jahr seiner Präsidentschaft, der "erfolgreichsten und besten", wie Trump wohl sagen würde, soll der damalige US-Präsident ein Meeting mit hochrangigen Sicherheitsexperten und Beratern einberufen haben.

Denn Trump war besorgt. Ein halbes Jahr zuvor hatte Hurrikan Matthew große Schäden an der amerikanischen Ostküste angerichtet, mehr als tausend Menschen starben.

Regierungs-Insider legen nun gegenüber "Rolling Stone" nahe, dass Trump die Hurrikans für menschengemacht hielt.

China könne das Wetter in Amerika beeinflussen, ist sich Trump sicher

Ist die Volksbefreiungsarmee in der Lage, das Wetter zu kontrollieren? Der Ex-Präsident traut es den Chinesen zu.
Ist die Volksbefreiungsarmee in der Lage, das Wetter zu kontrollieren? Der Ex-Präsident traut es den Chinesen zu.  © Greg BAKER / AFP

Trump hatte sogar einen konkreten Verdacht: China habe eine Technologie entwickelt, mit der Hurrikans auf die USA abgeschossen werden können.

Laut dem anonymen Insider wollte Trump im Meeting konkret wissen, ob diese Technologie existiert und ob der Einsatz von Hurrikans als Kriegserklärung gelten könne.

Die Anwesenden waren offenbar sprachlos. Nur einer antwortete: "Nein, nicht nach meinem besten Wissen und Gewissen, Sir."

Karneval in Venedig: So ausgelassen feiert die Lagunenstadt
Aus aller Welt Karneval in Venedig: So ausgelassen feiert die Lagunenstadt

"Ich riss mich zusammen, bis ich wieder in meinem Büro war", so der ehemalige Regierungsmitarbeiter. Was dann geschah, ist Spekulation - vermutlich ein intensiver Lachanfall.

Trump wollte mit Atombomben Hurrikans stoppen

Der ehemalige US-Präsident Donald Trump erklärt Naturwissenschaften, denn er kennt sich aus mit Hurrikans.
Der ehemalige US-Präsident Donald Trump erklärt Naturwissenschaften, denn er kennt sich aus mit Hurrikans.  © JIM WATSON / AFP

Laut dem Insider begann sich Trump daraufhin verstärkt für die Thematik zu interessieren. Immer wieder war die "Hurrikan-Kanone" in den nächsten Monaten Thema bei Briefings.

Besonders der Zusammenhang zwischen tropischen Wirbelstürmen und dem Einsatz von Atomwaffen schien den Ex-Präsidenten zu faszinieren.

Offenbar dachte Trump, Hurrikans mittels Atombomben stoppen zu können.

Trumps ehemalige Pressesprecherin hält ihn für ein Kleinkind

Ex-Pressesprecherin Stephanie Grisham (45) vergleicht Trump mit einem Kleinkind.
Ex-Pressesprecherin Stephanie Grisham (45) vergleicht Trump mit einem Kleinkind.  © SAUL LOEB / AFP

Für Trumps ehemalige Pressesprecherin Stephanie Grisham (45) ist das typisch Trump:

"Solche Dinge waren für ihn nicht ungewöhnlich. Er platzte ständig mit verrückten Dingen heraus und wies seine Berater an, sich darum zu kümmern oder etwas dagegen zu unternehmen. Seine Mitarbeiter sagten, sie würden dem nachgehen, aber meistens vergaß er die Sache schnell wieder - ganz wie ein Kleinkind."

Die "Hurrikan-Kanone" war nur eine von vielen bizarren Überzeugungen, die Donald Trump während seiner Amtszeit verkündete. Unvergessen auch die Aussage, dass die Klimaerwärmung Fake-News sei: "erfunden von den Chinesen".

Beobachter gehen davon aus, dass Donald Trump bei der nächsten US-Präsidentschaftswahl erneut antreten wird. Dem dann 78-Jährigen werden gute Chancen eingeräumt, Amtsinhaber Joe Biden (79) zu besiegen.

Titelfoto: Montage: Steve Helber/AP/dpa, Uncredited/NOAA/dpa

Mehr zum Thema Aus aller Welt: