Frau fälscht sich Impfausweis - ein dummer Fehler lässt sie auffliegen!

Hawaii (USA) - Schlimmer geht nimmer? Das dachte sich wohl auch diese Hobby-Fälscherin - und flog jämmerlich auf!

Chloe Mrozak (24) flog mit ihrem Betrug auf.
Chloe Mrozak (24) flog mit ihrem Betrug auf.  © Montage: Screenshot/Facebook/Chloe Mrozak, Hawaii Department of Public Safety

Chloe Mrozak (24) aus Illinois wollte offenbar auf der US-Insel Hawaii Urlaub machen, hatte jedoch scheinbar keine Lust auf die obligatorische Quarantäne, die Reisende ohne Corona-Impfung hinnehmen müssen. So fälschte sie sich einen Impfpass - mit einem gravierenden Fehler.

So gab die Frau bei der Einreise laut CBS Chicago nicht nur falsche Reisedaten an, sondern war auch weder telefonisch, noch per E-Mail oder im angegebenen Hotel zu erreichen.

Der Behörde der öffentlichen Sicherheit ("Hawaii Department of Public Safety") fiel daraufhin auf, dass auch mit ihrem Impfausweis etwas nicht stimmen konnte. Denn gespritzt wurde der 24-Jährigen angeblich ein Stoff namens "Maderna" - und das gleich zweimal!

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Mrozak wollte vermutlich auf "Moderna" hinaus. Zu allem Übel gab sie zudem an, in der Einrichtung NRA im US-Bundesstaat Delaware geimpft worden zu sein. Die Ermittler riefen dort an und fanden schnell heraus, dass an diesem Ort gar keine Impfungen gegen das Coronavirus stattfanden.

Sicherheitshalber fragten die Beamten bei der zuständigen Stelle im US-Bundesstaat nach: Doch dort war bisher keine Corona-Impfung in den Akten der Reisenden aufgeführt.

Ein Jahr Gefängnis oder mehr als 4000 Euro Strafe möglich

Der eher schlecht als Recht gefälschte Impfausweis der 24-Jährigen.
Der eher schlecht als Recht gefälschte Impfausweis der 24-Jährigen.  © Hawaii Department of Public Safety

Die Behörden hielten deshalb Ausschau nach der 24-Jährigen. Gerade, als sie sich am Flughafen von Honolulu auf Hawaii aus dem Staub machen wollte, schnappten sie die Betrügerin.

Die Fälscherin kam sofort in Untersuchungshaft. Um diese zu verlassen, muss Chloe Mrozak 2000 US-Dollar (umgerechnet etwa 1690 Euro) Kaution zahlen. Bisher hat sie die Summe jedoch nicht aufgebracht.

Im Falle einer Verurteilung drohen ihr bis zu 5000 US-Dollar (rund 4220 Euro) Strafe oder maximal ein Jahr Gefängnis.

Titelfoto: Montage: Hawaii Department of Public Safety, Screenshot/Facebook/Chloe Mrozak

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