Gefangene sagt zu Wärter, dass sie für Essen alles tun würde: Der nutzt das radikal aus

Minnesota (USA) - Eigentlich sollte Randy B. (54) lediglich eine Gefangene überführen. Doch als sie Hunger bekam, eskalierte die Situation.

Die Frau wechselte zu dem Wärter auf den Vordersitz. Der knöpfte bald seine Hose auf (Symbolbild).
Die Frau wechselte zu dem Wärter auf den Vordersitz. Der knöpfte bald seine Hose auf (Symbolbild).  © 123RF/Alexander Klenov

Der 54-Jährige war mit der Frau alleine im US-Bundesstaat Minnesota unterwegs, als er mit seinem Dienstwagen an einem McDrive anhalten wollte, um seine Mittagspause einzulegen.

Offenbar hatte die Dame einen Mordshunger. Sie soll zu dem Wärter gesagt haben, dass sie "alles tun" würde, um etwas zu essen zu bekommen. Randy B. nutzte dieses "Angebot" radikal aus, fragte die Gefangene, ob sie auch von "herumalbern" sprechen würde.

Schließlich hielt der Beamte in der Stadt Cannon Falls am McDrive an und bestellte zwei Menüs. Dann fuhr er zu einem verlassenen Parkplatz, wo er die Frau von ihren Handschellen befreite. Kurz darauf verließen beide den Parkplatz, die Insassin saß diesmal allerdings auf dem Vordersitz.

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Es dauerte nicht lange, bis der Gefängniswärter seine Hose öffnete und der weibliche Häftling begann ihn sexuell zu befriedigen. Nach der Fahrt soll er die Frau gewarnt haben, etwas von der Angelegenheit zu erzählen, da sie dann diejenige wäre, die Schwierigkeiten bekäme.

Doch es kam anders.

Knast für den Wärter

Kaum war die Inhaftierte wieder im Gefängnis, ging sie zu den Aufsehern und erstattete Anzeige gegen Randy B. Den Beamten erzählte sie, dass sie niemals einem sexuellen Kontakt zugestimmt, sich aber gezwungen gefühlt habe.

Im US-Staat Minnesota ist der sexuelle Kontakt zwischen Wärtern und Inhaftierten generell verboten. Randy B. versuchte daher zunächst seine Haut zu retten und stritt sämtliche Vorwürfe ab.

Letzten Endes knickte der Amerikaner jedoch ein und gestand alles. Für die Tat, die er am 30. September 2019 begangen hatte, bekam er am Mittwoch die Quittung: eine Bewährungsstrafe von sieben Jahren und zusätzlich eine Haftstrafe von 120 Tagen.

So wechselt der Gefängniswärter nach rund 25 Dienstjahren nun die Seiten und wird nun selbst zum Häftling.

Titelfoto: 123RF/Alexander Klenov/Dakota County

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