Geiseln aus US-Synagoge befreit: Geiselnehmer tot

Colleyville (USA) - Im texanischen Colleyville hat ein bewaffneter Mann eine Synagoge betreten und mehrere Geiseln genommen, darunter einen Rabbi.

SWAT- und FBI-Einsatzkräfte haben das Gebäude in Colleyville umstellt.
SWAT- und FBI-Einsatzkräfte haben das Gebäude in Colleyville umstellt.  © Lynda M. Gonzalez/The Dallas Morning News/dpa

Wie CNN und weitere US-Medien berichten, verlangte der Mann offenbar die Freilassung seiner Schwester, die zuvor in New York verurteilt wurde.

Mehrere SWAT- und FBI-Teams eilten zwischenzeitlich zum Tatort und umstellten das Gebäude.

Im Internet wurden verschiedene Livestreams online geschaltet. Anwohner wurden aus Sicherheitsgründen evakuiert. Reporter vor Ort sprachen von einer "angespannten Situation".

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Aus dem Inneren der Synagoge drangen zwischenzeitlich gedämpfte Schreie nach außen.

In einem der Streams war zu hören, wie der Verdächtige sagte, er wolle nicht, dass jemand verletzt werde, und erwähnte außerdem seine Kinder.

An seine Schwester gerichtet, soll er geäußert haben: "Ich werde hier sterben. Weine nicht um mich." Die Frau hatte laut Medienberichten Attentate auf US-Militärpersonal geplant und war deshalb verurteilt worden. Die kleine Stadt Colleyville befindet sich etwa 27 Kilometer nordöstlich von Fort Worth in Texas.

Nach stundenlangen Verhandlungen mit dem Geiselnehmer drangen Spezialjräfte ins Innere der Synagoge ein und befreiten die Geiseln. Laut Polizei kam der Geiselnehmer ums Leben.

Die Behörden hielten sich jedoch bedeckt, wie der Mann verstarb und ließen auch das Motiv des Mannes offen.

Aktualisiert, 16, Januar, 7.24 Uhr

Titelfoto: Lynda M. Gonzalez/The Dallas Morning News/dpa

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