Heftige Schäden nach Hurrikan "Ian": Zahl der Todesopfer steigt auf 44

Florida - Die Zahl der Todesopfer von Hurrikan "Ian" im US-Bundesstaat Florida ist Behördenangaben zufolge von 25 auf 44 gestiegen.

Mitglieder der Nationalgarde fahren in einem Rettungswagen eine überschwemmte Straße entlang.
Mitglieder der Nationalgarde fahren in einem Rettungswagen eine überschwemmte Straße entlang.  © Stephen M. Dowell/Orlando Sentinel/AP/dpa

"Es gibt jetzt 44 Todesfälle, die dem Hurrikan Ian zugeschrieben werden", teilte die Kommission der Bezirksärzte in Florida am Samstag mit. Allein im schwer getroffenen Lee County wurden nach Angaben des dortigen Sheriffs 35 Todesopfer gezählt.

Fernsehsender wie NBC und CBS berichteten von mehr als 70 Todesfällen im Zusammenhang mit dem Sturm.

US-Präsident Joe Biden (79) und seine Frau Jill (71) werden am Mittwoch Florida besuchen, wie die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karine Jean-Pierre, bei Twitter ankündigte.

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Das Paar werde jedoch zunächst am Montag nach Puerto Rico reisen, um sich dort ein Bild von den Zerstörungen des Hurrikans "Fiona" zu machen, der eine Woche zuvor in dem US-Überseegebiet auf Land getroffen war.

Ian hatte am Mittwoch als Hurrikan der zweithöchsten Kategorie 4 die Südwestküste Floridas getroffen und dort verheerende Verwüstungen angerichtet.

Die Brücke, die von Fort Myers nach Pine Island führt, ist nach Hurrikan Ian stark beschädigt.
Die Brücke, die von Fort Myers nach Pine Island führt, ist nach Hurrikan Ian stark beschädigt.  © Gerald Herbert/AP/dpa

Am Freitagnachmittag hatte der Sturm mit Windgeschwindigkeiten von 140 Stundenkilometern den US-Bundesstaat South Carolina erreicht, schwächte sich dann immer weiter ab, bis er sich am Samstagabend über Virgina auflöste.

Am Samstagabend waren noch immer mehr als 900.000 Haushalte in Florida ohne Strom, in North Carolina und Virgina waren es 45.000.

Titelfoto: Gerald Herbert/AP/dpa

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