Mann will Freundin Umgang mit Waffe beibringen – dann schießt sie ihm ins Gesicht

Toledo (Ohio/USA) - Ein tragischer Unfall? Eigentlich wollte Christopher Antron Scott Jr. (30) seiner Freundin nur beibringen, wie man eine Waffe bedient. Kurz darauf schoss sie ihm plötzlich ins Gesicht.

Eigentlich wollte Christopher Antron Scott Jr. (30) seiner Freundin nur zeigen, wie eine Waffe zu bedienen ist. (Symbolbild)
Eigentlich wollte Christopher Antron Scott Jr. (30) seiner Freundin nur zeigen, wie eine Waffe zu bedienen ist. (Symbolbild)  © 123rf/sorapop

Nun sitzt die 36-jährige Anna Sigarroa in Untersuchungshaft. Ihre Kaution wurde auf 50.000 US-Dollar (umgerechnet sind das in etwa 45.500 Euro) festgelegt.

Doch was war eigentlich genau passiert?

Wie die britische Boulevardzeitung Daily Star berichtete, soll die 36-Jährige alles andere als begeistert von dem Vorhaben ihres Freundes am Freitagabend gewesen sein.

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Zwar sei seine Intention lieb gewesen, jedoch wäre er bereits vorbestraft gewesen und sollte jeglichen Waffen weitestgehend fernbleiben. Die Pistole, an welcher er seiner Liebsten die Techniken demonstrieren wollte, gehörte Sigarroa selbst.

Als sie ihn eigenen Aussagen zufolge daraufhin also bat, die Waffe beiseitezulegen, weigerte er sich. Voller Verzweiflung soll sich Sigarroa daraufhin dazu gezwungen gefühlt haben, ihm den Revolver abzunehmen – ein fataler Fehler.

Während die beiden zu rangeln begannen, scheint die 36-Jährige versehentlich den Abzug betätigt haben, wobei eine Kugel in Scotts Mund abgefeuert wurde.

Mann macht sich mit Schusswunde allein auf den Weg ins Krankenhaus

Dieser machte sich nach dem Schuss sofort auf den Weg ins Krankenhaus, um seine Verletzungen untersuchen zu lassen. Wie schwer diese sind, ist derzeit noch unklar.

Sigarroa wurde daraufhin festgenommen und wird sich nun wegen schwerer Körperverletzung mit Waffen oder Munition verantworten müssen.

Sollte sie vor Gericht für schuldig befunden werden, könnte ihr eine Höchststrafe von bis zu elf Jahren hinter Gittern drohen.

Ob sie die Wahrheit sagt und der Vorfall wirklich nichts weiter als ein tragischer Unfall gewesen ist, ist derzeit noch Teil der Ermittlungen.

Titelfoto: 123rf/sorapop

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