Mann (72) wird Corona-Impfung verweigert: Er soll erst seine Rechnungen bezahlen!

Colorado (USA) - Michael Rogan (72) aus den USA versuchte lange, einen Termin für eine Corona-Impfung zu ergattern. Doch als es endlich so weit war, kam der Schock. Er sollte nicht geimpft werden, weil er dem Krankenhaus eine offene Rechnung schuldete.

Der US-Amerikaner Michael Rogan (72) wollte den Corona-Impfstoff. Doch er bekam ihn zunächst nicht. (Symbolbild)
Der US-Amerikaner Michael Rogan (72) wollte den Corona-Impfstoff. Doch er bekam ihn zunächst nicht. (Symbolbild)  © Bob Edme/AP/dpa

Dieser Vorfall sorgte in den Medien für Entsetzen. Wie Journalisten von 9news auf Twitter berichteten, wurde dem US-Amerikaner Rogan eine Corona-Impfung in seinem örtlichen Krankenhaus verwehrt.

Zunächst hatte er nach langem Warten einen Termin vereinbaren können. Doch kurz bevor es so weit war, erhielt er einen Anruf.

Ein Mitarbeiter teilte ihm mit, dass er erst geimpft werden würde, wenn er eine offene Rechnung von 243 Dollar (circa 250 Euro) an das Krankenhaus überweisen würde.

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Kurzerhand ergriffen die Reporter, welche von der Geschichte durch Rogans Partnerin gehört hatten, die Initiative. Sie wiesen auf seine Situation auf Twitter hin und baten das Krankenhaus um eine Stellungnahme.

Die öffentliche Aufmerksamkeit war der Klinik wohl zu viel. Sie entschuldigten sich kurzerhand für ihren "Fehler" und gaben dem 72-Jährigen einen neuen Termin.

Er hat mittlerweile seine Impfung erhalten.

Journalisten berichten über Rogans Situation

Das Vorgehen des Krankenhauses wurde stark im Netz diskutiert und kritisiert. Denn jeder, der möchte, sollte den kostenlosen Impfstoff erhalten, meinten zahlreiche User.

Für die lokalen Journalisten gab es viel Lob. Denn ohne ihr Engagement hätte Michael Rogan wohl noch lange auf die Impfung warten müssen.

Der 72-Jährige und seine Lebenspartnerin bedankten sich mit herzerwärmenden Worten bei dem Team: "Ohne Sie alle hätten wir das nicht geschafft!".

Titelfoto: Bob Edme/AP/dpa

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