Mehr als 53 Grad! Hier wird vor krasser Hitze gewarnt

Von Can Merey

Los Angeles - Die Menschen im Westen der USA müssen sich auch zu Wochenbeginn auf extreme Hitze und Waldbrände einstellen.

Flammen des "Sugar Fire" schlagen aus einem Wohnhaus, vor dem zahlreiche Fahrzeuge stehen. Der Westen der USA hatte am Wochenende nicht nur mit enormer Hitze, sondern auch mit Waldbränden zu kämpfen.
Flammen des "Sugar Fire" schlagen aus einem Wohnhaus, vor dem zahlreiche Fahrzeuge stehen. Der Westen der USA hatte am Wochenende nicht nur mit enormer Hitze, sondern auch mit Waldbränden zu kämpfen.  © Noah Berger/FR34727 AP/dpa

"Die übermäßige Hitze wird in Teilen des Westens weiter anhalten", teilte der Nationale Wetterdienst in seiner Vorhersage für Montag mit. Im kalifornischen Death Valley, das für seine unglaubliche Hitze berüchtigt ist, wurden am Sonntag 53,3 Grad Celsius gemessen.

Das war minimal weniger als am Vortag. Die Hitzewarnung wurde dort bis Dienstag verlängert. In Las Vegas im Bundesstaat Nevada stieg das Thermometer am Sonntag auf 45,6 Grad - nach 47 Grad am Samstag.

Wegen der hohen Temperaturen hatte der Wetterdienst zum Wochenende für mehr als 30 Millionen Menschen in westlichen US-Bundesstaaten Warnungen ausgesprochen. Extrem heiß wurde es auch in den Bundesstaaten Utah und Arizona.

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Der Westen der USA hatte am Wochenende nicht nur mit enormer Hitze, sondern auch mit Waldbränden zu kämpfen.

USA: Zahlreiche Hitzetote

Ein Schild warnt vor extremer Hitze, während Menschen auf den Salzflächen im Badwater Basin spazieren gehen, im Death Valley National Park, Kalifornien.
Ein Schild warnt vor extremer Hitze, während Menschen auf den Salzflächen im Badwater Basin spazieren gehen, im Death Valley National Park, Kalifornien.  © John Locher/AP/dpa

Beim Absturz eines Flugzeugs, das zur Beobachtung eines Feuers im Einsatz war, kamen am Samstag nach Angaben der Behörden beide Besatzungsmitglieder ums Leben.

Die Absturzursache war zunächst nicht bekannt. Auch in den Bundesstaaten Oregon und Kalifornien breiteten sich Waldbrände aus. Das sogenannte Bootleg-Feuer in Oregon beeinträchtigte auch Energielieferungen nach Kalifornien.

Erst zu Monatsbeginn hatte eine Hitzewelle den Nordwesten der USA und das westliche Kanada mit Temperaturen bis knapp 50 Grad erfasst. Die Hitze hatte zu zahlreichen Todesfällen beigetragen. In der kanadischen Gemeinde Lytton rund 260 Kilometer nordöstlich von Vancouver waren 49,6 Grad gemessen worden - zuvor hatte der Rekord in Kanada bei 45 Grad gelegen.

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Wenige Tage danach war die Ortschaft in einem Flammeninferno fast vollständig zerstört worden.

Titelfoto: Noah Berger/FR34727 AP/dpa

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