Verräterische Duftwolke: Typ baut Cannabis neben Polizeistation an

Wien - Beamten einer Polizeistation in Wien stieg im Innenhof des Reviers Cannabisgeruch in die Nase.

Selbstversorger: Der Mann klagte über die schlechte Drogenqualität vom Dealer und baute deshalb selbst an.
Selbstversorger: Der Mann klagte über die schlechte Drogenqualität vom Dealer und baute deshalb selbst an.  © LPD Wien

Nach Information der Landespolizeidirektion Wien wurden die umliegenden Mehrparteienhäuser daraufhin sofort abgesucht, um festzustellen, woher das unverkennbare Kraut-Bouquet kam. 

Dabei fiel den Beamten vom Innenhof aus ein geöffnetes Fenster auf, das mit Folie verklebt war. 

Die zugehörige Wohnung konnte schnell als Ausgangspunkt des Geruchs lokalisiert werden. 

Der Mieter, ein 38 Jahre alter Österreicher, zeigte sich geständig, Drogen zu konsumieren, und führte die Polizisten dann zu seiner "heimischen Kleingartenanlage": 32 Cannabispflanzen in Blüte. 

Die Polizisten stellten alle Pflanzen sicher. Darüber hinaus fanden sie vier Joints und eine kleine Menge getrocknetes Cannabis. 

Schlechte Drogen-Qualität vom Dealer

Ein 38-Jähriger baute die Cannabispflanzen in seiner Wohnung an.
Ein 38-Jähriger baute die Cannabispflanzen in seiner Wohnung an.  © LPD Wien

Der geständige Beschuldigte gab an, regelmäßig Suchtgift zu konsumieren. Er habe schlechte Erfahrungen beim Kauf von Drogen gemacht und baue deshalb für den Eigenbedarf selber an. 

Obwohl der Mann schon seit einigen Jahren in der Wohnung lebe, sei er bislang niemandem in der nahegelegenen Polizeistation aufgefallen. 

Titelfoto: LPD Wien

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