Vorsicht bei der Mitbewohner-Suche! Frau wird nach Anzeige gestalkt

Sydney (Australien) - Bei der Suche nach einer neuen Mitbewohnerin muss man viele persönliche Informationen preisgeben. Dies kann einige Probleme nach sich ziehen, wie eine Frau in Australien bitter erfahren musste.

In ihrem Video erklärt Sophia, wie sie nach einer Mitbewohner-Suche gestalkt wurde.
In ihrem Video erklärt Sophia, wie sie nach einer Mitbewohner-Suche gestalkt wurde.  © @sophiainsydney/TikTok

Sophia erklärte in einem beliebten Video, wie sie sich nach einem Aufruf für einen neuen Mitbewohner auf TikTok einen furchtbaren Stalker einfing.

Für das Zimmer im Herzen Sydneys für 650 Australische Dollar (426 Euro) pro Woche, meldete sich eine Frau, die ihr vorgab, Interesse zu haben.

Also machten die zwei einen Besichtigungstermin aus. Dort begannen die ersten Warnzeichen, denn die Frau brachte sehr teure Geschenke für Sophia, ihre andere Mitbewohnerin und ihren Hund mit.

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Das fühlte sich im Nachhinein wie "love bombing" an, empfindet sie es heute. Das ist die Bezeichnung für eine Methode, mit Menschen manipuliert werden, indem man sie mit besonders viel Aufmerksamkeit und Geschenken überschüttet.

"Ich dachte, wow, das ist so nett. Aber dann habe ich realisiert, die Dinge, die sie mir geschenkt hatte, haben mir alle zu gut gefallen", beschrieb sie es weiter.

"Ich hatte einige der Dinge schon auf meinem TikTok gepostet, also glaube ich, sie wusste das daher."

Situation eskalierte nach erstem Treffen

Wegen dieser Wohnung lernte Sophia ihre Stalkerin kennen. Inzwischen ist sie dort ausgezogen.
Wegen dieser Wohnung lernte Sophia ihre Stalkerin kennen. Inzwischen ist sie dort ausgezogen.  © @sophiainsydney/TikTok

Nach dem ersten Treffen eskalierte die Situation schnell - die neue Frau versuchte Sophia auf vielen verschiedenen Plattformen zu kontaktieren und wenn sie nicht so sofort antwortete, wurde sie ausfallend, beschrieb es Sophia in einem zweiten Video.

"Sie fing an, mir überall zu schreiben, auf Instagram, WhatsApp, TikTok", erzählte sie. Diese starke Veränderung machte Sophia sehr zu schaffen.

Die Frau forderte Treffen von Sophia ein, wollte ihr Essen vorbeibringen und begann traumatische Erlebnisse mit ihr zu teilen.

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Einige der Geschichten erschienen ihr aber erfunden. Außerdem fragte die Frau Sophia nach persönlichen Informationen und wusste wohl schon viel über sie.

Das Schlimmste war aber, dass die neue Frau plötzlich in ihrem Fitnessstudio auftauchte.

Nach all diesen Erfahrungen zog Sophia schließlich aus ihrer Wohnung aus. In einem weiteren Video erklärte sie, ihre Privatsphäre wäre ihr wichtiger, als ihre frühere Wohnung.

Bisher hat Sophia nur zwei Videos zu dem Stalking hochgeladen. Ihr drittes wird, eigenen Aussagen nach, "noch verrückter".

Titelfoto: @sophiainsydney/TikTok

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