Frau wird beim Zahnarzt unerwartet Mutter, doch danach folgt der nächste Schock

Velp, Niederlande - Jessica Aaldering hatte weder einen runden Bauch, noch war ihr übel – auch ihre Periode bekam sie regelmäßig. Umso größer war der Schock, als sie plötzlich und völlig unerwartet einen kleinen Jungen zur Welt brachte.

Jessica Aaldering hatte keinerlei Schwangerschaftssymptome und rechnete nicht mit ihrem Nachwuchs. (Symbolbild)
Jessica Aaldering hatte keinerlei Schwangerschaftssymptome und rechnete nicht mit ihrem Nachwuchs. (Symbolbild)  © 123rf/Sergey Novikov

Die 23-jährige Niederländerin hatte ihren Sohn gerade zur Schule gebracht, als sie plötzlich aufgrund des miesen Wetters ausrutschte und zu Boden fiel.

Wie "De Gelderlander" derzeit berichtet, konnte sie sich daraufhin zwar wieder aufrappeln, entschied sich aber, zu Fuß zum Arzt zu gehen. Doch nach wenigen Metern konnte sie vor Schmerzen nicht mehr weiter gehen. Eine ältere Frau bemerkte das, die wiederum ein Polizeiauto anhielt.

Weil sie zufällig vor einer Zahnarztpraxis standen, brachten die Beamten die Frau zunächst dahin - und was dann geschah, hatte niemand kommen sehen: Aaldering wurde plötzlich Mutter.

"Es ging alles so schnell, ich hatte nicht einmal richtig Zeit, mich auf den Zahnarztstuhl zu setzen", erzählte sie.

Als wäre all das nicht schon aufregend genug gewesen, folgte kurz darauf bereits der nächste Schock: Durch die schnelle Geburt riss die Nabelschnur und das Baby atmete nicht – erst nachdem der Officer eine Herzdruckmassage durchgeführt hatte, gab der kleine Junge einen ersten Schrei von sich.

Innerhalb weniger Minuten war ein Rettungswagen vor Ort, der Aaldering und ihren kleinen Herman ins Krankenhaus brachte.

Die örtliche Polizei berichtete von dem Fall

Die Geburt ihres Kindes wird teuer!

Wie "De Stentor" nun weiter berichtet, erhielt die junge Mutter wenige Tage später dann eine böse Überraschung: Die Zahnarztpraxis hatte ihr eine Rechnung von knapp 211 Euro ausgestellt. Der Behandlungsraum sei so "stark verschmutzt", dass nun eine Spezialfirma anrücken muss.

"Es ist ziemlich bizarr, dass sie es sich wagen, mir eine Rechnung dafür zu schicken", äußerte sich die 23-Jährige aufgebracht.

Doch zum Glück war sie nicht allein – während der Geburt, und auch heute nicht. Und so waren es ausgerechnet die zwei Polizisten, die ihr erneut zur Hilfe eilten und ihr ein Spendenkonto eröffneten, um das Geld aufbringen zu können.

Jessica Aaldering ist ihnen unglaublich dankbar: "Sie waren damals meine Lebensretter und sind es heute wieder."

Titelfoto: 123rf/Sergey Novikov

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